haustechnikdialog forum, dort wird dir gut geholfen (angepasstes Beispiel)
Wieviel m2 beheizt du denn?
Es lässt sich, üerschlagsweise mit der Schweizer Formel, die Leistung des Wärmeerzeugers, ableiten. Daraus lässt sich dann ableiten ob eine WP in Betracht kommt (dein Haus ist ja seitlich sehr gut gedämmt, da Mittelhaus)
Aus dem Bauch heraus würde ich dir, für die Übergangszeit ein oder mehrere Split-Klima-Anlagen und für den Kernwinter einen Pelletkaminofen empfehlen.
Bleibt dann die Frage nach dem Warmwassererzeuger. Wenn die zentrale Heizung wegfällt, dann wäre eine Warmwasser-WP oder Durchlauferhitzer möglich.
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/46/haustechnikforum
...Heizlastermittlung nach Weiersmüller
Diese Methode wird vom Schweizer Bundesamt für Energie vorgeschlagen und liefert für Wohnbauten mit Kesselleistungen < 100 kW gute Ergebnisse. Weiersmüller schlägt eine Berechnung der Heizlast aus dem Jahresverbrauch und einer abgeschätzten Jahresheizzeit vor.
Beispiel:
Ein Wohnhaus hat einen Verbrauch von 90.000 kWh/Jahr für Heizung und Warmwasser.
Für das Schweizer Mittelland liegt diese Zeit etwa bei 3000 Stunden.
Die benötigte Kesselleistung beträgt: 90.000 kWh/3.000 h = 30 kW.
(Umrechnung: 1 Liter Heizöl entspricht ca. 1 m³ Gas entspricht ca. 10 kWh → Heizöläquivalent)
In Deutschland wird statt der Jahresheizzeit die Anzahl der Kessel-Volllaststunden verwendet. Je nach energetischem Standard (Altbau, sanierter Altbau, Neubau) und Standort werden von Kesselherstellern für Wohngebäude zwischen 1.600 und 2.100 Volllaststunden genannt....
https://de.wikipedia.org/wiki/Heizlast
Laut dem oben genannten Forum:
Jahresverbr./300(bei WW)=Heizleistung
z.b. 1800L,Öl/300=6KW Kesselleistung bzw. WP.
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/87892/Angabe-Oelverbrauch-mit-ohne-Brauchwasser-