Klein und dezentral - groß und zentral, was überlebt?

el_mar, Mittwoch, 13.04.2022, 09:45 (vor 1398 Tagen)5869 Views
bearbeitet von el_mar, Mittwoch, 13.04.2022, 09:54

Wir sehen folgende Entwicklungen:

1. Die Elastizität der Nachfrage steigt. Kaufkraft nimmt ab.
2. Kosten der Unternehmen steigen in allen Bereichen - Energie - Rohstoffe - Personal - Logistik ....
3. Lieferengpässe nehmen zu. Verfügbarkeiten nehmen ab.
4. Restriktive Gesetzgebung bis hin zu Notverordnungen, Regulierungen, Kontrolle und Rationierungen.

Am Beispiel der Bäckerbranche:

Wer kommt damit in der Zukunft besser zu recht?
Dezentrale Handwerks-Bäckereien (auch kleine Riesen = Filial-Bäckereien) oder die große Backindustrie (Harry und Co.)?

Wird die Politik "die Kleinen" abservieren oder wird "die normative Kraft des Faktischen" Regionalisierung und Dezentralisierung erzwingen? (Deglobalisierung, Delayering, Vereinfachungen).

Bis jetzt sind die Handwerks-Bäcker (anders als die Gastronomie) ganz gut durch die Krise gekommen. Preiserhöhungen wurden bisher! akzeptiert. Die Nahversorgerfunktion funktioniert (noch?).

Wo geht die Reise hin, angesichts der Entwicklungen 1-4, siehe oben? Was meint "der gelbe Sachverstand"?

Zentrale, geregelt Versorgung oder kleinteilige Strukturen?


Saludos

el mar


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