Widersprüchlich ...
... ist, was ich seit Jahren lese dazu! Und seit ich diese - de facto Olivenöl-Verkaufsfahrten (analog unsere Kaffee-Fahrten!) in meinen Urlauben erlebt habe, im Süden, immer alle gleich, mit Abstecher in die Ölmühle! Wo mir Reiseleiterinnen aus Deutschland, die statt einer Küche vermutlich nur eine Mikrowelle haben in ihrer Unterkunft da, etwas über gesundes Kochen erzählen wollten, Olivenöl zum Steak-Braten empfohlen, mehrfach erlebt auf dem Weg zur Verkaufsveranstaltung ...
Das von Dir hier, dem gehört widersprochen, weil es ein Wirtschaftsforum ist. Marktschreierei gehört zum Verkaufen dazu. Das Miesmachen der Konkurrenz ist ganz schlechter Stil. Und das Schlechtreden der eigenen Produkte ist das Allerletzte ... Nichts desto Trotz hier in der B. R. D. schick.
So, wie die Itaker und Co. ihre Olivenöle bewerben, sollten wir das auch mit unseren Produkten, z. B. dem Leinöl tun. Das wäre mal "nachhaltig"!
Bekanntlich ist ein Großteil des importierten Zeugs ("Olivenöl") schlicht: "Dreck"!
Die Wahrscheinlichkeit, dass - wie Du pauschal behauptest - dies auch auf mein Leinöl von der Mühle im Nachbarort zuträfe, geht gegen Null. Das wird um Magdeburg angebaut, beste Böden.
Also, sehr widersprüchlich das Ganze, aber zu dem Hype Olivenöl ad hoc nur mal dies:
""Die landläufige Meinung, dass Olivenöl gesund ist, muss wohl revidiert werden", behauptet nun der Pharmakologe Josef Krieglstein. Er hat an der Universität Münster mit seiner Kollegin Susanne Klumpp die Wirkungen von Olivenöl an Blutgefäßen erforscht. Nach den jetzt veröffentlichten Auswertungen erhöhen einfach ungesättigte Fettsäuren wie die Ölsäure des Olivenöls die Aktivität eines Enzyms (der Proteinphosphatase PP2C). Dieses spielt bei Blutgefäßen eine Schlüsselrolle. Eine erhöhte Aktivität führt in den Innenwänden der Blutgefäße zu einem programmierten Zelltod. Unter der Einwirkung dieses Enzyms schrumpfen die Zellen zusammen, die Gefäßwände erhöhen ihre Durchlässigkeit für Fettpartikel und weiße Blutkörperchen, die zu Plaques verklumpen – so beginnt Arteriosklerose. Diese ist der Hauptgrund für gefährliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen – bis hin zum Infarkt.
Zum Zelltod führen zwar nur relativ große Mengen an einfach ungesättigten Fettsäuren. Doch diese Größenordnungen könnten, wie Klumpp und Krieglstein betonen, mit Olivenöl durchaus erreicht werden. Vor allem dann, wenn es als Zutat praktisch allen Gerichten beigegeben wird – wie in der mediterranen Küche üblich. In spanischen und griechischen Supermärkten ist Olivenöl in Zehn-Liter-Kanistern üblich. Die meisten Ernährungswissenschaftler hatten bisher keinerlei Bedenken.
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Dennoch überstanden die Tiere den Versuch alles andere als schadlos. Die Meerschweinchen wiesen kleinere und leichtere Herzen auf, auch hatten sie deutlich mehr geschädigte Herzmuskeln. Dieser Effekt bestätigte sich später im Labor: Dort schädigten einfach ungesättigte Fettsäuren Herzmuskelzellen genauso wie die Wände von Gefäßen. Dass Olivenöl ein Gesundheitsrisiko für Herz und Kreislauf darstellt, ist damit nach Ansicht der Wissenschaftler bestätigt – auch wenn der schädigende Mechanismus anders ist als ursprünglich vermutet.
...
Die negativen Olivenölbefunde der beiden deutschen Professoren stehen in krassem Widerspruch zu allen Studienergebnissen der letzten Jahre. Noch 2005 ermittelten Wissenschaftler der spanischen Universität Córdoba, dass Olivenöl die Blutgefäße nach einer fettreichen Mahlzeit besonders dehnbar macht. Das Blut könne dadurch, so die spanischen Wissenschaftler, besser zirkulieren. Als Ursache dafür vermuteten sie allerdings nicht die einfach ungesättigten Fettsäuren, sondern die Polyphenole, also die Gerbstoffe des Olivenöls.
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Nicht nur in Spanien, auch in Deutschland wird die Studie aus Münster zu nervöser Unsicherheit führen: Im Frühjahr 2005 hatte mit dem Uni-Klinikum Frankfurt erstmals eine deutsche Großklinik mit bester Absicht die Mittelmeerküche mit reichlich Olivenöl für ihre Patienten eingeführt. Hauptinitiator war die Deutsche Herzstiftung, die für die Einführung der Mittelmeerdiät an Krankenhäusern eigens ein "Starter-Kit" mit Info-Material entwickelt hatte. Dass die mediterrane Küche das Risiko für Herzinfarkte senken kann, wird auch von Krieglstein nicht bestritten. Doch zu ihr gehöre ja auch, sagt er, weitaus mehr als nur Olivenöl."
Und weiter:
Es stimmt, dass Sonnenblumenöl ein sehr ungünstiges Verhältnis der verschiedenen ungesättigten Fettsäuren hat.
Rapsöl hingegen ist dermaßen giftig, dass es für den menschlichen Verzehr nicht zugelassen war. Man hat es durch Gentechnik irgendwann irgendwie geschafft, die Toxine des Raps zumindest soweit in den Griff zu bekommen, dass beim Verzehr kein akutes Gesundheitsrisiko mehr besteht.
Durch Züchtung, und nicht "irgendwie"! "beim Verzehr kein akutes Gesundheitsrisiko mehr besteht." - das gilt ja auch für Salz. Und Zucker. Und Pfeffer (sogar ohne Verzehr, im Auge!).
Eine Kollegin kocht total fettlos. Restrisiko hatse m. E. dennoch.
Guckstu hier, info:
"Rapsöl .... ist reich an ungesättigten Fettsäuren und weist zudem ein besonders günstiges Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren auf. Deswegen gilt Rapsöl als äußerst gesund. In der Küche kann es sowohl zum Braten als auch zum Backen verwendet werden.
Rapsöl – ein Pflanzenöl
Rapsöl wird hauptsächlich aus Rapssamen gewonnen. Allerdings wird nur ein kleiner Teil der Samen für die Herstellung von Speiseöl verwendet. Der weitaus größere Teil wird für die Produktion von Biokraftstoffen benötigt. Dabei werden die Rapssamen zu Pflanzenöl-Kraftstoff, deutlich häufiger jedoch zu Biodiesel weiterverarbeitet.
Neben Biokraftstoffen ist Rapsöl aber noch in vielen anderen Produkten enthalten: Unter anderem steckt es in
Pflanzenschutzmitteln
Futtermitteln
Motor- und Schmierölen
Lösungsmitteln
Lacken und Farben
Zudem wird es in der medizinischen Industrie für die Herstellung von Salben verwendet.
Raffiniertes und kaltgepresstes Öl
Rapsöl kann durch zwei verschiedene Verfahren gewonnen werden: Zum einen durch Heißpressung (Raffination) und zum anderen durch Kaltpressung. Für die Herstellung des Öls werden lediglich die gelben Kerne der Frucht verwendet. Die schwarze Schale wird entfernt, damit keine Bitterstoffe in das Öl gelangen können.
Kaltgepresstes Rapsöl hat gegenüber raffinierten Sorten den Vorteil, dass es mehr Vitamine, Karotinoide und andere Fettbegleitstoffe enthält. Diese Fettbegleitstoffe verhindern die Entstehung von schädlichen Fettabbauprodukten, indem sie die Oxidation der ungesättigten Fettsäuren hemmen.
Ursprünglich wurde Rapsöl nur für technische Zwecke verwendet. Erst nachdem Rapssorten mit einem geringeren Bitterstoffgehalt gezüchtet wurden, konnte das Öl auch für die Produktion von Speiseölen und Speisefetten benutzt werden.
Heute weiß man, dass Rapsöl ernährungsphysiologisch äußerst wertvoll ist, da es viele ungesättigte Fettsäuren besitzt und kaum Cholesterin enthält. In diesem Punkt unterscheidet sich das pflanzliche Öl deutlich von tierischen Fetten wie Butter. Diese enthalten nämlich meist viele gesättigte Fettsäuren und sind zudem weniger cholesterinarm.
Neben ungesättigten Fettsäuren ist Rapsöl außerdem reich an Vitamin E und Karotinoiden. Vitamin E ist ein wichtiger Radikalfänger, der unsere Zellen vor Schädigungen durch freie Radikale schützt. Auch Karotinoide fungieren im Körper als Antioxidantien und fangen freie Radikale ab. Dadurch lassen sich Alterungsprozesse verlangsamen und es kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgebeugt werden.
Trotz aller positiven Effekte kann Rapsöl möglicherweise auch schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Eine Studie aus dem Jahr 2017 weist darauf hin, dass sich Rapsöl negativ auf die Gedächtnisleistung auswirken könnte. In einem Tierversuch sank die Gedächtnisleistung von Mäusen unter einer Rapsöl-Diät signifikant.
Im Gehirn der Tiere fanden die Forscher außerdem eine erhöhte Zahl an Peptiden, welche im Verdacht stehen, die Entstehung von Alzheimer zu fördern.
Rapsöl besteht zu 50 bis 60 Prozent aus einfach ungesättigten und zu 25 bis 30 Prozent aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Damit liefert es zwar weniger einfach ungesättigte Fettsäuren als Olivenöl, enthält dafür einen höheren Prozentsatz an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren sind in Rapsöl – ganz im Gegensatz zu tierischen Fetten – kaum enthalten.
Ungesättigte Fettsäuren sind für den menschlichen Körper sehr wichtig: Sie senken nämlich den Spiegel des ungünstigen LDL-Cholesterins im Blut und wirken sich positiv auf unser Herz-Kreislauf-System aus. Einige mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind für den Körper essentiell, das heißt er kann sie nicht selbst herstellen, sondern muss sie über die Nahrung aufnehmen.
Zu den essentiellen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren gehören Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Für uns Menschen ist vor allem das Verhältnis, in dem die beiden Fettsäuren zueinander stehen, entscheidend. Denn nehmen wir zu viele Omega-6-Fettsäuren auf, kann sich dies negativ auf den Cholesterinspiegel auswirken. Ein Verhältnis von 2:1 von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren – wie es im Rapsöl vorliegt – ist für den Menschen ideal.
Die Verteilung der Fettsäuren ist sowohl in kaltgepresstem als auch in raffiniertem Rapsöl äußerst günstig. So lässt sich mit einem Esslöffel des Öls bereits ein Großteil des täglichen Bedarfs an Omega-3-Fettsäuren decken. Daneben sind außerdem Fischsorten wie Makrele, Lachs oder Hering gute Omega-3-Fettsäure-Lieferanten. Deswegen sollte Fisch möglichst ein- bis zweimal pro Woche bei Ihnen auf dem Speiseplan stehen.
Rapsöl ist aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe sehr für den Gebrauch in der Küche zu empfehlen. Je nach Verwendungszweck können Sie entweder zu kaltgepresstem oder zu raffiniertem Öl greifen. Zum Backen und Braten wird häufiger raffiniertes Rapsöl verwendet, da es fast keinen Eigengeschmack hat und sehr hitzestabil ist.
Kaltgepresstes Rapsöl eignet sich dagegen eher für die Zubereitung von Salaten oder Dips – vorausgesetzt, dass Sie den charakteristischen, nussig-saatigen Eigengeschmack des Öls mögen.
Zum Erhitzen ist kaltgepresstes Rapsöl dagegen weniger geeignet, da die im Öl enthaltenen mehrfach gesättigten Fettsäuren dabei zersetzt werden können. Diese sind aufgrund ihrer Doppelbindungen empfindlich gegenüber Sauerstoff und hohen Temperaturen. Durch die Zersetzung verlieren die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren nicht nur ihre gesunde Wirkung, es besteht auch das Risiko der Entstehung von potenziell gesundheitsschädlichen Transfettsäuren.
Rapsöl ist relativ lange haltbar, nach dem Anbruch können Sie es in der Regel mehrere Monate lang verwenden. Um die Haltbarkeit zu verlängern, sollten Sie das Öl möglichst dunkel und kühl lagern.
Mehr zum Thema: https://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/saucen-und-oele/rapsoel"
Aha. Rapsöl ist haltbar. Pluspunkt.
Dennoch war diesen Toxinen das große Hasensterben zuzurechnen, das in der BRD entstand, als diese gentechnisch geänderten Hybrid-Kreationen von MonSanto großflächig monokulturell (und oft mit BioSiegel) angebaut wurden.
Gentechnik? Weiß nicht so recht, Fakt ist: Nicht jedes Viech frisst was ich esse. Wenn ich Nachbars Pussie mit Schokolade füttere, nippelt sie ab mit irreparablem Leberschaden.
Was gehen mich die vielen Hasen hier an? Es gibt Menschen, die schießen die masenhaft tot (Hasenjagd).
![[[zigarre]]](images/smilies/zigarre.gif)
Warum soll nun Rapsöl schlecht für uns sein?
Das Problem der von den "ErnähgungsberaterInnen" und "Experten" gehypten ungesättigten Öle ist deren schneller Verderb. Das ist besonders dramatisch bei Leinöl. Massig kaufen Gesundheitsbewußte überteuertes überlagertes Leinöl, das dann im Kühlschrank weiter ranzt und glauben sich damit Gutes zu tun (wahrscheinlich, weil es so wenig Eigengeschmack hat, denn wenn etwas nicht schmeckt, muss es ja gesund sein).
Die instabilen Öle werden meist in bedenklichen Pet-Flaschen verpackt, über lange Strecken transportiert, in Paletten gnadenlos der Sonne ausgesetzt, kommen also schon verdorben an. Große Anstrengungen werden unternommen, dass diese Gebrauchsöle, die meist im gewerblichen Verpflegungsbereich eingesetzt werden, aber auch von sparsamen Hausfrauen, irgenwie chemisch so zugerichtet werden, dass der Verbraucher den Verderb nicht schmeckt.
ohhmiigoood ....
Mein Rapskernöl ist in einer dunklen Glasflasche.
Wenn diese fragilen, eh schon ranzigen Öle erhitzt werden, wofür sie nicht geeignet sind, dann sowieso gute Nacht.
Ganz anders sieht es bei den gesättigten Fetten aus, die sind lagerfähig und hoch erhitzbar, werden aber kollektiv verteufelt.
Schweineschmalz, Talg, Kokosöl, Palmöl, Butter, Butterschmalz, Ghee
Allerdings: Die Industrie-Qulitäten im Supermarkt sind unterirdisch.
Kokosöl als Palmin künstlich denaturiert und gehärtet
Palmöl chemisch aufbereitet
Butterschmals wegen der Steuersubventionen mit chemischen Markern verunreinigt ähnlich wie Diesel und Heizöl
Talg nicht mehr erhältlich
Butter ist nur so gut wie die Kuh ernährt wurde.Bei gesunden Ölen sollte man also zu gesättigten greifen und dort nur Bio kaufen.
Ausnahme Olivenöl. Da aber an Qualitäten zu kommen, die nicht gepanscht sind, ist eher Glückssache und vom Preis unabhängig.
Frisch gepresste Leinsamen in der häuslichen Ölmühle frisch gepresst und direkt und unerhitzt über Salat oder Quark ist allerdings ein gesunder Genuß und köstlich.
Mag ja alles sein, aber überzeugt mich nicht.
Ich habe gerade wieder vorgestern Leinöl auf Gartenkartoffeln aus dem letzten Jahr gegessen, übrigens mit überlagertem Quark. Wenn man Quark richtig überlagert, kann man den sogar essen, wenn er verschimmelt ist.
![[[ironie]]](images/smilies/ironie.gif)
Leinöl oxydiert schnell, na und? Was bitter wurde, nehme ich im Garten für die Schaufelstiele. Oder rd. zwei Prozent davon z. B. der Kalkschlämpe beimischen zum Weißeln, hält Jahrhunderte. Ochsenblut ginge auch.
Ich sehe da keine Probleme wo Du so viele siehst, dies nur als Erwiderung, weil ich das hier nicht so stehen lassen kann. Wir sollten essen, was hier wächst - ich habe "Ökos" im Umfeld, die mir ungefähr so wie Du hier was von der "Gesundheit durch Ernährung" erzählen wollen, beispielsweise über die ach so gesunden Avocados. Und dies jungen Damen, stalz darauf, eben nicht kochen zu können, gehen mit ihrer Handy-App einkaufen vor dem Kochen, wenn sie denn mal was kochen! Ich aber gucke abends nach, was so da ist, und mache dann was draus, ohne Kochbuch. Jedn Tag. Regionale Produkte, auch aus dem eigenen Garten, Ausnahmen bestätigen die Regel (aktuell z. B. jeden Tag zwei Apfelsinen ++, weil sie schmecken und weil sie verfügbar sind).
Wie gesagt, dies nur als Entgegnung.
H.
