Auch hier wieder: Der Mittelweg ist Gold .. [edit]
.. und auch der schwierigste, weil ein Balanceakt:
https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=596295
Zu "Sozialparasitismus" bei einigen Ameisenarten:
https://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/evolution-von-waldameisen-sklaven-im-eige...
Meiner Meinung nach: Es gibt sowieso einen "Staats-/Gesellschaftsgen" in unserem Erbgut. Zumal Staaten bieten dem Einzelnen einen deutlichen Überlebensvorteil .. noch viel mehr als ein Schwarm oder eine Herde.
Der Staat (inkl. Arbeitsteilung) ist ein Superorganismus und der komplexeste und höchste Grad der Selbstorganisation von Lebenwesen .. eigentlich bereits im menschlichen Körper zu besichtigen. Es muss aber nicht gleich (wie) ein "Ameisenstaat" werden.
Der Mensch ist allein schon wegen seiner hohen Intelligenz zur Staatenbildung verurteilt. Sonst bräuchte er ja keine.
Der allerhöchste, anspruchsvollste, intelligenteste und komplexeste Organisationsgrad wäre m.M.n. in einer (funktionierenden) dezentralen Machtverteilung in einem Staat erreicht.
Gruß, Beo2