Das mit dem Debitismus ist so eine Sach`.
Wenn jetzt jeder zweite tot umfällt, sollte der Kassenbeitrag sich nicht wesentlich verändern. Daß das noch andere Konsequenzen hätte, lassen wir bewusst mal aussen vor.
Die Beiträge werden vorher bezahlt. Ausbildung, Krankenhäuser, Praxiseinrichtung, Gehälter, MTAs und so.
Sie werden von Geimpften und Ungeimpften bezahlt. Um die Vorfinanzierung zu stemmen, werden diese Kosten in Monatsbeiträge umgelegt.
Jetzt ergibt sich (theoretisch) folgendes Bild:Ein Teil der Beitragszahler, angenommen, die Geimpften, fällt einfach durch Todesfall aus. Ändert das irgend etwas an den Vorfinanzierungskosten? Sagt die Bank etwa, jetzt, wo so viele die wir in die CT-Röhre schieben wollten, verstorben sind, verzichten wir auf einen Teil unserer Forderungen? Mitnichten! Die Vorfinanzierung muss dann eben von den wenigen Überlebenden gestemmt werden. Nach dem Dreisatz steigen die Kosten für jeden Überlebenden, da Tote ja nicht bezahlen.
Damit sind wir wieder beim Ausgangspunkt der Debatte: Die Beiträge für die Überlebenden müssen erhöht werden, und wenn man vorausetzt, das vor allem Ungeimpfte überleben werden, dann ist es nur logisch, wenn man fordert, die Beiträge für Ungeimpfte zu erhöhen.
Gruß Mephistopheles