Hallo Oblo (mT)

DT, Sonntag, 29.08.2021, 23:44 (vor 1601 Tagen) @ Oblomow3968 Views

Ohne Frage hätten viele von uns 2015 besser hinbekommen.

Es wäre überhaupt kein Problem gewesen, die damals noch reichlich vorhandenen Kasernen zu nutzen, das ganze mithilfe der Bundeswehr zu organisieren, und vor allem alle Goldstücke erst einmal fingerabdrucktechnisch zu erfassen.

Denn einen Laptop und einen Fingerabdrucksensor sowie eine kleine USB Kamera mit anständiger Beleuchtung hätte man pro Auffanglager ohne Probleme binnen 3 Tagen organisieren können, wenn es nötig gewesen wäre beim nächsten Saturn oder MediaMarkt. Und dann hätte man die Lageristen erstmal an einen anständigen Tagesablauf mit Deutsch-, Mathe-, Geschichtsunterricht plus Sport gewöhnt. Sie hätten selber Zimmer und Toiletten reinigen müssen und auch kochen.

Das ganze wäre unter geringem Aufwand von den Bundeswehrsoldaten machbar gewesen.

Die Amis zeigen das jetzt auch, daß es geht, wenn man nur will. Neben den Lagern standen auch etliche Privatautos, wohl private Helfer aus Kaiserslautern, Ramstein, Landstuhl und Umgebung.

Wenn Du selber eine NVA Vergangenheit hast, hättest Du das auch noch hin bekommen. Ein wesentlicher Bestandteil des Wesens einer Armee ist die Organisation großer, zu Beginn relativ chaotischer Menschenmassen, durch eine klare und transparente Befehlsstruktur und Hierarchie auf relativ kleinen Flächen. Genau das, was für so eine Situation wie dieser Tage in Ramstein oder eben 2015 nötig ist.

Aber die Dx kann es eben nicht. Sie mußte noch NIE in ihrem Leben eine größere Gruppe oder Struktur organisieren oder selber machen. Selbst damals in Adlershof war sie bekannt dafür, eher den Kaffee zu holen. Da kannst Du mal die alten Kollegen von dort befragen.


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