Daß Batterien umweltschädlich sind kommt hauptsächlich aus der Zeit, als man Bleibatterien nutzte. (mT)

DT, Donnerstag, 15.07.2021, 18:49 (vor 20 Tagen) @ helmut-1540 Views

Zink-Kohle-Batterien sind fast nicht umweltschädlich. Einige Batterien enthielten Quecksilber, daher gibt es immer noch beim Supermarkt die Batteriesammelboxen.

Die Tesla-Batterien enthalten meines Wissens Lithium und Eisen bzw. Lithium und Phosphor.

Was daran umweltschädlich ist weiß ich nicht.

Wenn er brennen sollte, ist wahrscheinlich eine Teflonmembran als Ionenseparator darin, die dann mit ihrem Fluor bei der Verbrennung den Fluorwasserstoff freisetzt.

Ansonsten glaube ich nicht, daß durch das einfache Abstellen der Autos die Batterien "verrotten" und "den Boden vergiften".

Die Chinesen sind schon länger im Batteriebusiness unterwegs, schon 2008 habe ich die völlig geräuschlosen E-Scooter in China bewundert, die mit Austausch-Bleibatterien betrieben wurden. Beim Kiosk gab man seine Bleibatterie leer ab und bekam eine geladene für seinen Scooter.

Kann sein (weiß ich aber nicht) daß die 2013er Hangzhou-Autos noch Bleibatterien nutzten und man daher Angst wegen der Umwelt hat.

Meiner Einschätzung nach sollten die frz. Autos, sofern sie keine Bleibatterien, sondern Li-Ionenakkus nutzen, nicht den Boden "vergiften".

Lithium selber ist ein einigermaßen häufiges und ungiftiges Element in der Lithosphäre der Erde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_H%C3%A4ufigkeiten_chemischer_Elemente

[image]

Achtung, die Ordinate ist logarithmisch. Es ist vergleichbar mit der Häufigkeit von Ga und Ge, geringer als die von Cu.


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