Psychosomatische Erkrankungen
Es braucht einen kaum zu wundern, dass Menschen, bei denen tatsächlich eine COVID-19-Erkrankung diagnostiziert wurde (nicht nur durch einen positiven PCR-Test), im Anschluss an die mit Sicherheit sehr unangenehme Belastung eine posttraumatische Störung entwickeln können. Allein durch den medialen Hype, dem sie vor, während und auch noch nach ihrer Erkrankung ausgesetzt sind, kommt manch einer, der vielleicht sowieso zu neurotischem Verhalten neigt (und das sind gar nicht mal so wenige), in psychische Schwierigkeiten, wenn er sich auf seine Diagnose konzentriert.
Mir ist ein Fall bekannt, wo jemand eine Herz- bzw. Angstneurose entwickelte, bei der er in bestimmten Streßsituationen starke Atemnot und Schwindel erlitt, so dass er anfallsweise regelrecht Erstickungsangst bekam. Sowohl herbeigerufene Notärzte noch gründliche Untersuchungen bei Fachärzten konnten keinerlei organische Beeinträchtigungen feststellen.