Wirkweise von Aufstellungen
Liebe Olivia,
wenn eine Aufstellung so funktionierte, wie Du es darstellst, wäre sie Zeitverschwendung.
Dann setzte man sich besser bei einem oder mehreren Gläsern gutem Roten zusammen, um sich das vorzustellen.
Der Clou an den Aufstellungen ist, daß man sich eben nicht vorstellt, was die Dargestellten sagen oder tun würden, sondern daß man für den Dargestellten spürt/weiß.
Bei der Aufstellung waren drei Personen dabei, die vorher keine Erfahrung hatten.
Sie haben in der Nachbesprechung geäußert: Es war gut, daß ich bei der Aufstellung dabei war, sonst hätte ich gedacht, Ihr hättet Euch etwas zurecht gesponnen. So habe ich es selbst gefühlt.
Die Chance, daß Du Dir als Stellvertreter einen tatsächlich verstorbenen Bruder vorstellst, von dem Du nichts weißt, dürfte bei unter 10 % liegen.
Vergleichbare Informationen kommen in Aufstellungen aber immer wieder vor, gleich, wer daran teilnimmt, gleich, wer stellt.
Ich muß gestehen, ich war zu Beginn auch sehr skeptisch, habe mittlerweile an so vielen Aufstellungen teilgenommen, daß ich weiß, es funktioniert. Wenn ich auch immer noch nicht weiß, wie es funktioniert.
Beste Grüsse
Rain
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Der Rechtsstaat ist wie die Luft: Unsichtbar aber essentiell.