Es gibt noch einen anderen Grund

sensortimecom ⌂, Donnerstag, 20.05.2021, 10:19 (vor 1700 Tagen) @ Durran3627 Views
bearbeitet von sensortimecom, Donnerstag, 20.05.2021, 11:04

Die Zentralbanken versuchen doch seit Jahren alles nur Denkbare, um die Inflationsraten dorthin zu bekommen, wo sie vor Jahrzehnten waren. Also zu jener Zeit, als es durch weitgehende Monopolisierbarkeit und Diversifizierbarkeit bei Neuheiten bzw. neuen Technologien (vor dem WTO-Abkommen 1993/94 auch zusammen mit Restriktionen bei Billiglohnländern) noch eine "marktwirtschaftlich getriebene Inflation" gab, die man gern als "gesund" bezeichnet. Denn nur so können auch die Geschäftsbanken auf Dauer überleben (weg von den Negativzinsen, wieder Spareinlagen usw.).

Eine Möglichkeit blieb der Weg über die "finanztechnisch getriebene Inflation": durch ständige Abgabenerhöhungen, versteckte Gebühren und Steuern usw., der sich auch die Staaten bedienten. Ich hab das vor langer Zeit, als noch @Dottore und @Euklid hier weilten, als "Hyperinfla-Injektionen" bezeichnet.

Nun aber, seit ein paar Jahren, funktioniert auch dieses "Modell" nicht mehr. Da kam die Corona-Epidemie gerade recht. Es wurden hunderte Milliarden an Hilfsgeldern rein gepumpt. Und die Krypto-Währungen erst recht. Das Aufblasen ersparte es den ZBs, das vielzitierte "Helikopter-Geld" unter die Leute zu bringen...

Das Problem dabei: Der "Zauberlehrlings-Effekt". Man wird die Geister, die man rief, nie mehr los...


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