Ja, Nichts von Menschenhand ist für die Ewigkeit .. [edit]
.. und braucht es auch nicht zu sein. Es wäre sonst geradezu schrecklich.
Staatsschuldmonopolgeldsystem faehrt immer gegen die Wand
"Das an sich" spricht noch keineswegs gegen ein "Staatsschuld'monopolgeldsystem". Es kommt allerdings darauf an, WIE, d.h. mit wieviel Sachverstand und daraus abgeleiteter Konsequenz man es verwaltet. Hiervon hängt entscheidend die Gesundheit und Lebenserwartung einer jeden Währung (Zahlungsmittels). Sie kann sehr kurz bis sehr lang sein, wie das individuelle Leben auch.
Und, es muss nicht unbedingt ein Monopol des Staates sein - auch private Nischen- bzw. Komplementärwährungen können, in meinem systemischen Verständnis, eine Berechtigung und Nützlichkeit haben. Aber es muss Allen klar sein: Die Staatswährung ist der Platzhirsch. Das zu sichern, ist wirklich nicht schwer, wenn man es will und genug davon versteht. Die Privaten können auch gar nicht umhin, als sich daran "anzuhängen und anzulehnen".
Das hatte @dottore so oft erklaert.
"Das an sich" ist noch keine Garantie für eine richtige, d.h. realitätsnahe Beschreibung. Auch @dottore's Erklärungen müssen sich der öffentlichen Prüfung und Kritik stellen. Niemand ist darüber erhaben. Ich kenne ein paar seiner "blinden Flecke".
Es ist keine marktwirtschaftliche Loesung, sondern wird mit Gewalt durchgesetzt.
Es geht gar nicht anders: Ohne Staat, dessen Gesetzgebung und dessen autonome Landeswährung geht absolut gar nichts in der Wirtschaft .. ich meine "geordnet marktwirtschaftlich". Ohne souveränen Staat, keine Wirtschaft wie wir sie kennen (mit einem Geld-/Finanzsystem und so). Und ohne eigene Währungsemission und deren pflegliche Verwaltung ist nun mal keine Souveränität jedweden Staates zu haben.
Eine stabile Goldwaehrung ist genauso auf Gewalt angewiesen und setzt grenzenloses Vertrauen voraus (es sei denn wir gehen zurueck zu Goldmuenzen und jeder Laden hat ein Goldpruefgeraet).
Ja, angewiesen auf die Staatsmacht mit ihrem Rechtswesen. Und das Vertrauen in den Staat muss nicht unbedingt "grenzenlos" sein .. es reicht, wenn es "ausreichend" ist. Wirksame öffentliche Kontrolle ist sogar noch besser.
Ich sehe da unterschiedliche Optionen und mögliche Lösungen, vernünftige und schlechte, bereits bekannte und wenig bekannte.
Nur aus Kursschwankungen, die es schon immer gibt, Schluesse zu ziehen, ist ziemlich duenn.
Richtig. Ich denke da aber ganz sicher multidimensional, d.h. mehrspurig und berücksichtige immer mehrere Ebenen, besonders in der Wirtschafts- und Gesellschaftsbetrachtung. In meinem (weiten) Blickfeld ist jede VOLKSWIRTSCHAFT ein recht "komplexes System verbundener Gefäße und Kreisläufe" .. mit Schnittstellen nach Außen.
Das kann nicht in einem-zwei kurzen Beiträgen dargestellt werden .. auch nicht in zehn. Die meisten Menschen denken linear/seriell und monokausal .. das führt zu und erklärt gar Nichts.
Uebrigens akzeptieren meine Haendler Bitcoin nach wie vor. Warum sollten sie es bei $30k nicht akzeptieren, wenn sie es zuvor bei $4k getan haben?
Schöön. Macht einfach unbeirrt weiter so. Ein typischer Tunnelblick eines einzelnen Egoisten (Gewerbetreibenden), der nur an seine persönliche Rendite denkt - den interessiert die volkswirtschaftliche Stabilität nicht den Pups.
Ich weiss 100%-ig, wie es enden wird .. nämlich "an der Wand". Nur der Zeitpunkt ist noch unbekannt.
Gruß, Beo2