Demokratie - Parteiendiktatur - und mein Recht auf mein Leben

helmut-1, Siebenbürgen, Mittwoch, 30.09.2020, 19:29 (vor 1947 Tagen) @ stocksorcerer2426 Views

Dass wir noch lange nicht reif sind für eine Demokratie, - das ist doch eine Binsenweisheit. Solange jeder nur an seinen A. denkt, kann es keine funktionierende Demokratie geben. Und jeder denkt nur an seine persönlichen Vorteil, ich doch genauso. Deshalb ist es nur logisch, was sich nach den sog. Demokratiebestrebungen nach dem Ende der Diktatur bei uns breit gemacht hat: Die Parteiendiktatur.

Und unsereiner fühlt sich dabei gut, wenn er da bei irgendjemanden ein Kreuzchen machen kann, - aber im Hintergrund ist es längst abgemacht, was in Zukunft abläuft. Die Diskussion darüber, was in so einem Fall besser ist, - eine Splitterpartei zu wählen, oder gar nicht zu wählen, oder ungültiger Stimmzettel, - das hatten wir ja schon oft genug hier im Gelben.

Aber gerade diese Gegenüberstellung zwischen Demokratie und Parteiendiktatur bringt mich zum Nachdenken, gerade in der heutigen Zeit. Typisch dafür war wieder mal was im TV, - Didi Hallervorden hat mir dabei richtig gut gefallen, - den Lauterbach haben sie irgendwie in die Ecke geredet.

https://www.youtube.com/watch?v=Bm1tcEUiseM

Die Politiker geben vor, das Leben der Bürger schützen zu wollen, zu müssen. In Wirklichkeit passiert genau das Gegenteil. Wie schon jemand hier im Forum richtig geschrieben hat, - hätte man im Sommer, in der warmen Jahreszeit, sämtliche Maßnahmen eingestellt und beendet, wären die Infektionen landesweit in die Höhe gegangen. Parallel dazu hätte sich aber eine Herdenimmunität entwickelt, und damit hätte man das Ganze, so wie jedes Jahr bei der Grippewelle, in den Griff bekommen und abhaken können. Von einer 2. oder weiteren "Coronawelle" wäre dann nie die Rede gewesen, und die Sterblichkeit hätte sich im üblichen Rahmen gehalten.

Die Ratschläge von namhaften Wissenschaftlern und Experten waren zu Beginn des Sommers schon auf dem Tisch, die Politiker haben aber anders entschieden. Dabei stellt sich immer wieder die Frage nach dem "warum" und dem "cui bono". Man begründet es immer wieder mit dem Recht auf Leben für die Risikogruppen. Ich habe dazu schon in mehreren Foren meine klare Meinung kundgetan:

Ich will mich nicht von einer kranken Minderheit unterjochen lassen. Ich passe auf meine Gesundheit auf, hab ein gesundes Immunsystem und bin auch mit knapp 70 noch aktiv. Meine Corona vor mehr als 1,5 Jahren hab ich alleine bewältigt, mit natürlichen Mitteln, deshalb blieb ich auch gesund.
Derjenige, der krank ist, soll sich in seinem eigenen Interesse schützen. Geeignete Maske, überlegen, wo er unbedingt hingehen muss, wo viele Menschen sind, und versuchen, sein Immunsystem zu optimieren. Ich als Gesunder beanspruche meinen gewohnten Freiraum, bei Arbeit und Freizeit, und lehne jede Beschränkung ab.
Übrigens schätze ich, dass 80% der Bevölkerung - meist aus Ignoranz - selbst an ihren Krankheiten schuld sind. Unfälle ausgenommen.

Bleiben wir mal bei dem Recht auf Leben. Was ist eigentlich mit meinem Recht auf Leben? Das alles was mein Leben lebenswert macht, oder gemacht hat, kommt auf den Prüfstand, vieles davon wird verboten oder stark eingeschränkt.

Was meine ich denn damit, was habe ich alles zu bemängeln, was vermisse ich:

- die Hochzeit meines Ältesten wurde abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben
- unsere Silberhochzeit konnten wir nicht in dem Rahmen feiern, wie wir das wollten, das wurde auf Januar verschoben, - und auch das ist jetzt nicht mehr sicher.
- unsere Urlaubsfahrten und die -pläne mussten wir in den Abfalleimer werfen
- die Teilnahme an Musikveranstaltungen, wie z.B. Il Divo oder André Rieu, - gestrichen, es gibt keine Veranstaltungen mehr
- Wir mit unserer Grufti-Band hatten keinerlei Möglichkeit mehr, einen musikalischen Abend zu geben, - geprobt haben wir trotzdem
- irgendwo am Abend mit Freunden gepflegt essen zu gehen und uns dabei zu unterhalten, das ging eine ganze Zeit nicht mehr
- usw. usw. usw.

Wo bleibt mein Recht auf Leben? Ich meine, ein lebenswertes Leben?

Nur deshalb, weil sich niemand vorstellen kann, dass es möglich ist, einen weltweiten Betrug an den Völkern zu inszenieren, meint man, dass es tatsächlich diese Pandemie gibt, die mit dem Tod endet? Es kommt doch sowieso heraus, - genauso wie es herausgekommen ist, was da mit dem WT 7 gelaufen ist, und noch anderes mehr. Es ist doch nur eine Frage der Zeit. Auch, wenn man fb, youtube und andere Medien dazu verpflichtet hat, sämtliche Gegenstimmen zu diesem Thema unverzüglich zu zensieren.

Nur deshalb, weil die Politiker fast weltweit, mit wenigen Ausnahmen, unter dem selben Kriterium handeln, meinen sie, vielleicht vor dem Unmut des Volkes geschützt zu sein? Wer nimmt dann diese Politiker in die Verantwortung? Wer fordert Ersatz für das, was alles kaputt gemacht wurde, - von den Volkswirtschaften bis zu den einzelnen Existenzen?

Wer gibt mir den Gegenwert dafür zurück, was er/sie mir an Lebenswert gestohlen hat?

Und wer will heute noch ernsthaft von mir verlangen, mich an diese unsinnigen Restriktionen zu halten resp. diese zu befolgen? Nur unter Androhung von drastischen Strafen?


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