Paul Schreyer: Repräsentative Demokratie funktioniert in Deutschland nicht
Tempranillo würde direkt Einspruch erheben, weil die Demokratie für ihn vorsätzlich böse konstruiert wurde, damit der Schein die Bürger trügt. Daher funktioniert sie im Sinne der Erfinder ganz fantastisch. Sei´s drum:
Die meisten Länder des Westens sind Oligarchien. Spannendes Gespräch um Paul Schreyers neues Buch: "Die Angst der Eliten", das unter anderem auf dem letzten Armuts- und Reichtumsbericht fußt, den Andrea Nahles vor drei Jahren in Auftrag gegeben hat. Sie hat um herauszufinden, wie es um die repräsentative Demokratie in Deutschland steht, eine Studie an die Universität Osnabrück mit vielen renommierten Politikwissenschaftlern gegeben. Der Untersuchungszeitraum war 1998 bis 2015 und es sollte untersucht werden, inwieweit der Willen des Volkes aufgegriffen wurde in den Entscheidungen des Parlamentes und der Regierungen.
Das Fazit daraus war so entlarvend niederschmetternd, dass jeder normale Mensch, der sich dessen bewusst wird, sofort einen Ersatz oder zumindest eine Reform der derzeitigen "repräsentativen Demokratie" fordern würde. Deshalb war es in den Medien auch höchstens mal ein schnelles Streiflicht ohne Tiefgang und keine SONDERSENDUNGEN oder BRENNPUNKTE wert.
Im Kern: Die Politik wurde fast ausnahmslos für die Reichsten der Reichen gemacht. Arme hatten keine Chance, auf irgendeine Art und Weise berücksichtigt zu werden. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Es ist nicht nur so, …"dass die Armen nicht nur einfach bloß ignoriert werden, sondern dass die Regierung aktiv gegen sie arbeitet."
https://kenfm.de/paul-schreyer-die-angst-der-eliten/
Gruß
stocksorcerer