die Kehrseite dessen sind Horrorgeschichten aus unseren eigenen Krankenhäusern

sodele, Freitag, 01.05.2020, 14:54 (vor 2109 Tagen) @ Brendan3005 Views
bearbeitet von sodele, Freitag, 01.05.2020, 15:06

Nur für diejenigen, welche noch dem ungetrübten Glauben an eine am Patientenwohl orientierte deutsche Medizin anhängen. Also als Kontrast zu dem, worüber du oben schreibst. Wobei ich den Wahrheitsgehalt der Story in der ZEIT ehrlich gesagt anzweifle.

Unsere Krankenhäuser rechnen nach einem System ab, das sich DRG nennt. Das bedeutet vereinfacht gesagt, sie bekommen für jede am Patienten vorgenommene Leistung extra Geld.

Und das führt leider häufig zur Betrachtung des Patienten als Schlachtvieh, an dem man möglichst viele und teure Eingriffe vornimmt - oft sogar gegen den ausdrücklicheen Willen dieses Menschen. Wer`s nicht glaubt, der möge bitte die beklemmenden Beispiele dieses Palliativmediziners anhören:

https://www.youtube.com/watch?v=ryvGiJ-UG5k

Nebenbei geht es dabei auch um die Frage, was würdiges Sterben ist und ob der Sterbeprozess an sich in einem Normalfall, also zu Hause, eigentlich etwas Schreckliches ist oder eher nicht.


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung