Hat alles mindestens zwei Seiten im Leben
Generell: Ich finde das gut, wie Du das beschrieben hast.
Meine üblichen "aber":
...., gerade so, als ob diese Leute kein Recht darauf hätten, geschützt zu werden.
Ich weiß nicht, ob hier der Ausdruck "Recht" angebracht ist. Sehen wir das mal von der anderen Seite. Da gibt es Leute, die ernähren sich vernünftig, achten auf ihr Gewicht und auch darauf, dass sie einen Lebensweg verfolgen, der ihnen Arztbesuche erspart. Dann gibt es andere, die futtern unüberlegt alles in sich hinein, leben ungesund, verhalten sich schlicht egoistisch indem sie einfach nur ihren Trieben nachgeben, - im Besonderen dem Fresstrieb.
Haben diese Leute das Recht, das Solidarsystem der KV über Gebühr zu belasten? Hat derjenige, der vernünftig lebt, nicht das Recht, zu verlangen, dass der Übergewichtige einen höheren Prozentsatz zur KV bezahlt als er?
Sollte da mal ein Bonus-Malus- System eingeführt werden, dann erübrigt oder relativiert sich die Frage nach dem Recht des Krankenschutzes, weil der Übergewichtige dafür ja einen höheren Preis bezahlt. Was nur recht und billig ist, wenn ich mir den 35-Jährigen aus der Nachbarschaft vor Augen führe, der bereits eine Schubkarre benötigt, um seinen Bauch vor sich herzuschieben.
Zur Sache mit dem Zytokinsturm:
Das ist etwas, was für mich als Laie nur schwer nachvollziehbar ist.
"Laut Angaben aus dem Münchner Klinikum Schwabing, gibt es auch Patienten, die während der Erkrankung keine neutralisierenden Antikörper bilden.."
„Das ist eine interessante Beobachtung, auf den ersten Blick erst mal ernüchternd. Man würde vielleicht sagen, bei einigen von diesen Patienten hat offenbar das Immunsystem nicht richtig reagiert“,
Meinst Du, es gibt irgendwo einen link, wo man das in medizinischer Richtung mal genau nachlesen kann, - ohne gleich bei jedem Fachbegriff zu scheitern? In Wiki steht ja schon manches, - aber da gibts - wie ich aus dem vorstehenden Text erkenne - sicher noch wichtige Details, die man kennen sollte, um das ganze zu beurteilen.
Klar ist das Immunsystem eine Mischung aus den genetisch ererbten Anlagen mit den später erworbenen Anlagen. Aber da muss noch einiges hinzukommen.
Ich war immer der Meinung, dass dieses Immunsystem eine Art "Schutzschild" darstellt. D.h., wenn dieser Schutzschild aufgebaut ist und funktioniert, dann haben die Keime (egal welcher Art) keine Chance, den Organismus zu attackieren, sie werden bereits im Ansatz abgewürgt/neutralisiert, - oder was auch immer.
Deshalb bin ich für meine Person sicher, genügend geschützt zu sein. Dass ein Immunsystem "nicht richtig reagieren" könnte, wie die Meinung aus der Berliner Charite lautet, das ist mir neu. Das kann ich nicht einordnen.