Ausgegangen sind die Lichter
Die Sprache halte ich nicht für Zufall. Man merkt, wie schwer es ist, diese Zeilen angemessen zu übersetzen, Atmosphärisches adäquat zu übertragen, selbst wenn das Mey gemacht hat, dessen deutsche Vorlage ich beim Refrain der Textgenauigkeit wegen verändert habe.
https://www.youtube.com/watch?v=5VguQkQXVw4
Fini le temps du balladin,
Du saltimbanque et comédien.
Le luth que tient le musicien vient de se taire entre ses mains.
La grande table désertée,
Des verres vides, des fleurs fanées.
Il est vrai que le clown est triste quand le rideau tombe enfin.
Les lumières se sont éteintes,
Toutes les fêtes ont une fin.
Ni les reproches, ni les complaintes,
Ni les regrets ny changeront rien.
Les flammes dans la cheminée
Tissent des ombres tourmentées.
Déjà se lève le matin devant la fenêtre embuée.
Le vin a voilé les esprits,
Les rires se sont assoupis,
Et le silence a envahi la maison où nous étions gais.
Les lumières se sont éteintes...
Adieu je men vais maintenant,
Le balladin a fait sont temps,
Et ce nest pas dun cœur léger que je pose mon instrument.
Si tu veux, pense à moi parfois,
Et si tu préfères, oublie moi;
Alors, demain je ne serai déjà quun souvenir lointain.
Les lumières se sont éteintes...
Die Zeit des Gauklers ist vorbei
Verklungen seine Schönfärberei
Verstummt die Laute, die der Musikant
Noch in den Händen hält
Der Tisch verwaist, die Gläser leer
Das Fest ist aus, es bleibt nichts mehr
Als abzugehen; man sagt, der Narr
Ist traurig, wenn der Vorhang fällt
Les lumières se sont éteintes,
Jedes Fest hat ein Ende
Keine Vorwürfe, keine Klagen
Kein Bedauern werden daran etwas ändern
Das Feuer, fast herabgebrannt
Malt flackernd Schatten an die Wand
Schon steht der Morgen vor dem Fenster
Noch vom heißen Atem blind
Vom Wein sind Kopf und Zunge schwer
Kein Lärm und keine Späße mehr
Nun zieht die Stille in das Haus
Wo wir fröhlich gewesen sind
Jedes Fest hat ein Ende
Keine Vorwürfe, keine Klagen
Kein Bedauern werden daran etwas ändern
Leb wohl, der Abschied ist gemacht
Die Zeit des Gauklers ist vollbracht
Denk an mich ohne Bitternis
Wenn ich mein Instrument jetzt niederleg'
Hab' vieles falsch gemacht, gewiss
Wenn du vergessen kannst, vergiss
Dann werd' ich morgen nicht mehr sein
Als nur ein Stein auf deinem Weg
Jedes Fest hat ein Ende
Keine Vorwürfe, keine Klagen
Kein Bedauern werden daran etwas ändern
--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).