Dein neues Beispiel ist nur ein weiteres Steinchen der Selbstzerstörung.

eesti, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Sonntag, 19.07.2026, 21:17 (vor 2 Tagen) @ Plancius2023 Views

So, wie die Kriegsgeneration gemeinsam ein besseres Deutschland wieder aus den Ruinen aufbauen wollte, damit es wenigstens ihren Kindern und Enkeln wieder besser gehen wird, genauso läuft jetzt anders herum.
Die Kriegsgeneration baute mit Fleiß und Sachverstand einen Wohlfahrtsstaat über Jahrzehnte auf, der Anziehungspunkt und Beispiel für viele andere Länder war, denen es nicht so gut gelang.
Ähnlich auch die Südkoreaner und Japaner nach den Kriegen.
Inzwischen verfrißt man den aufgebauten und angesparten Wohlstand, wie ein Immobilienbesitzer, der langsam seine von den Vorfahren ererbten Häuser für seinen Konsum verkauft und verjubelt, dazu zahlreiche Freunde einlädt, um genußvoll gemeinsam zu feiern, faktisch täglich.
Es geht ihm ja gut, also muß er ja alles richtig machen.
Genauso handeln jetzt die europäischen Länder, nicht nur Deutschland.
Wir investieren nicht in die Zukunft.
Kinder werden für arbeitende Leute faktisch bestraft, also legen sie sich keine zu.
Das spart die Kosten für Aufzucht und Bildung. Eine Winwin-Situation, allerdings nur für die Generation, die sich die Kinderaufzucht spart.
Technologisch haben wir aufgehört innovativ zu sein.
Neuentwicklungen kommen jetzt fast nur noch aus Asien.
Uns geht es ja gut. Wir haben keine Kinder, also, was schert mich die nächste Generation?
Also wird das JETZT gelebt, und gut gelebt, jeder, der mag kann mit uns feiern.
Wie die nächste Generation zurecht kommt, wenn der Wohlstand verfressen ist? Was schert es mich? Ich bin dann eh tot.
Genauso handelt die deutsche und europäische Politik.
Da Wohlstand nur langsam verschwindet, merkt man es kaum.
Wenn der verfrühstückte Reichtum keine Dividenden mehr bringt, kommt der Tag der Wahrheit.
Die Politik wird sich mit Schulden einige Jahre retten, und damit alles noch schlimmer machen.
Aber was soll der Einzelne tun?
Die Masse sieht was kommt, aber um den Riesenkahn wieder in die richtige Richtung zu steuern wird auch die AfD-Wahl nicht mehr helfen.
Wenn selbst der letzte rotgrüne Phantast aufgewacht ist, und "Blau" wählt, dann ist alles schon zu spät.
Es ging uns einfach zu gut und wir haben gedacht, die Party geht ohne Ende weiter.
Und die Zigeuneransiedelung ist nur ein Unfug, den wir uns leisten.
Die massive Kriegsrüstung schafft Wirtschaftswachstum und Arbeit, auch die Bürokratisierung schafft viele neue Posten in der Bürokratie, aber das Land verliert mit jeder Idee weiter mehr an Wettbewerbsfähigkeit. Und wenn unser Industrienetz international nicht mehr konkurrenzfähig ist, dann hilft es nur wenig, sich gegenseitig die Haare zu schneiden.
Die Party ist vorbei.
VW streicht 100.000 Stellen. Ein Anfang. Die Zulieferer und Dienstleister, alles drumrum sind dann 1 Million Pöstchen weg. Nein, nicht weg, die sind jetzt in Asien oder werden dort geschaffen, denn die Welt wird nicht mehr von Deutschland beliefert, das übernimmt immer mehr der Asiate.
Auch wenn dort auch nicht alles eitel Sonnenschein ist.

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MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.


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