Man hat sich um die Neuankömmlinge gekümmert.

Plancius, Dienstag, 10.03.2026, 10:31 (vor 10 Stunden, 51 Minuten) @ stokk'618 Views
bearbeitet von Plancius, Dienstag, 10.03.2026, 10:38

In meinem 6-Parteien-Haus wohnten vier Renter-/Pensionärspaare.

Eine der Damen war Lehrerin und hat sich um die Integration der ersten Albanerfamilie gekümmert.
Also freiwillig Hausaufgaben mit den Kindern usw. gemacht.

Das war übrigens so ein Punkt, der typisch für Westdeutschland ist.

Viele Menschen, insbesondere Frauen, haben ein intrinsisches Bedürfnis, kulturfremde Neuankömmlinge zu betuddeln und zu umsorgen, d.h. Kinderbetreuung, zeigen, wie der Müll getrennt wird. Also irgendsoein vormundschaftliches Gehabe, den Leuten zu zeigen, wie es bei uns läuft.

So ein ähnliches Bedürfnis hatten ja viele der Westimporte nach der Wende im Osten auch. Sie dachten, sie müssen den Ossies erstmal zeigen, wie man mit Messer und Gabel isst. Das war in der Regel nicht bösartig gemeint, die Westimporte hatten aber häufig kein Gespür für ihr Gehabe, was von den Ossies als koloniales Auftreten interpretiert wurde.

Was ich auch so verstörend empfand. Nach Öffnung der Grenzen 2015 haben praktisch viele gut situierte Familien in meinem Wohnviertel so eine Art Patenschaft für einen der neuen jungen syrischen Herren übernommen und die Eltern haben dann zum Sonntagsspaziergang mit ihrem neuen Schützling in der Nachbarschaft posiert, während die 14jährige hübsche Tochter in Hotpants neben dem arabischen Jungmann gelaufen ist.

Da klingeln bei mir sofort alle Alarmsirenen. Dieses naive, gutmenschliche Getue meiner Nachbarn und das Wegwischen aller potentieller Gefahren, die von fremden Menschen ausgehen können, ist mir immer fremd geblieben.

Gruß Plancius

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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER


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