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Hallo in die Runde,
angeblich soll Ludwig Erhardt dereinst die Grundzüge der Sozialen Marktwirtschaft während WK II entwickelt haben. So weit die Legende ...
Und wir wissen alle nicht, wer zurzeit die Aufbau-Pläne in welcher Schublade (Datei) unter Verschluss hält, um dann im richtigen Moment das Leben in Struktur und Ordnung voranzutreiben. M.E. gibt es für die unterschiedlichsten Katastrophenfälle nicht DEN Master-Rettungsplan, sondern es werden wie immer die 10-20 % der Nachkommen, die dafür bereits heute bestimmt sind, sich wie von selbst in die Verantwortung begeben.
Das Funktionieren des Gemeinwesen ist in erster Linie von der Homogenität der Bevölkerung abhängig. Alle, die bereit sein werden, beim Wiederaufbau mitzuhelfen, wird man willkommen heißen - alle anderen dürfen ihr Glück woanders (ver)suchen.
Unsere Ahnen haben Geistesgrößen wie Hölderlin hervorgebracht, deren Weisheiten uns bis zuletzt mit Trost und Hoffnung am Leben halten.
Es wird immer weitergehen, und vielleicht stecken wir ja schon mitten im DANACH, denn das Geschichtete offenbart immer erst im Nachhinein die verbindlichen Ereignisse, die man "Stunde Null" nennt.
Ich frage mich schon länger, ob das für Deutschland
a) der Beginn von WK II
b) die verlorene Schlacht von Stalingrad
c) die Kapitulation
d) die Währungsreform mit Einführung der Deutschen Mark (das deutsche Mark)
e) das Inkrafttreten des GG
f) das Inkrafttreten der Pariser Verträge
g) der Anschluss, genannt die Wiedervereinigung
gewesen ist?
Genießen wir so gut es geht das JETZT und bleiben wir die unvollkommenen Zeitzeugen der sich ständig verändernden Welt.
Sonntägliche Grüße
Langmut
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Die Mutter der Dummheit ist immer schwanger.
Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war. (Joachim Meyerhoff)