Arbeit - - - Leben erhaltende Beschäftigung

BBouvier, Donnerstag, 21.12.2023, 19:07 (vor 813 Tagen) @ Beo23374 Views
bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 21.12.2023, 19:39

Hallo, Beo2!

Auch nicht ...

Zur "Arbeit":

Es "arbeitet" eben nicht:
- eine Mutter, die beim Sandkasten ihren Kindern zusieht
- die im Garten Erdbeeren pflückt, während
- ihr Mann am Auto die Räder wechselt
- ein Künstler, der nachts um 3 Uhr eine Figur modelliert
- ein Förster, der auf dem Ansitz auf den Hasi lauert
- ein Indianer, der im Gebüsch auf den Hasi lauert
- eine InianeRinne, die am Waldrande Erdbeeren pflückt
- die vor dem Zelt ihren Kindern zusieht
- ein Bastler/Erfinder, der eine neue Gummimischung erprobt
- ein Eskimo, der eine neue Harpunenform erprobt

Ein Quezkanute, der 7 Stunden lang schweißüberströmt
einen Hirsch zu Tode hetzt - der "arbeitet" doch nicht.
Hingegen "arbeitet" eine Emfangsdame, die sich um 14:45 Uhr
gerade ein wenig gelangweilt die Nägel feilt.

Es "arbeitet" auch eine Frau, wenn sie bei BAHLSEN
am Fließband steht und prüfend 8 Stunden täglich den Keksen zusieht.
Und dafür ein (zu versteuerndes!) Gehalt bezieht.

Ebenfalls "arbeitet" ein Mann, wenn er in einer Firma 8 Stunden täglich
Fristenarbeiten an fremden Autos durchführt.
Und dafür ein (zu versteuerndes!) Gehalt bekommt.

Wenn Ersteller von Wikipediaartikeln meinen,
ein Tunguse, der seiner Frau einen Strauß Löwenzahn pflückt oder der Erdbeeren sammelt -
der "arbeite", und zwar im Rahmen der "Arbeitsteilung", dann kann es wohl sein,
daß der selbst noch jemals gearbeitet hat. :-)

Hingegen sind Menschen der Naturvölker sicherlich rundum sinnvoll beschäftigt,
anteilig ein jeder nach seinem Vermögen, und so bereits auch größere Kinder.
Das nennt sich "leben"!
Und das alles ist Kultur.

Gruß,
BB


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