Die Abwärtsspirale der Entropie - die Welt als seelenlose Maschine
Hallo!
Es ist eigentlich ganz einfach.
Der nachkulturellen Zivilisation fehlt schlicht alles,
was das Leben eines Volkes ausmacht: Jegliche Spiritualität.
dass auch die Aufklärung nicht viel älter ist, als 200 Jahre.
Die Menschheit hat in dieser Zeit große Fortschritte
in der Naturwissenschaft ... gemacht
zur Eigendisziplinierung ... technische Lösungen, wie KI
Die Schöpfung auf den Kopf gestellt, Richtung tote Materie,
genau das (!) ist doch hervorragendes Merkmal der unmenschlichen "Zivilisation".
Davon auch noch Heil/Heilung zu erwarten, ist genau die Pest,
an der dieses Konzept zwingend gegen die Wand knallt.
Es bürstet letztlich gegen die Schöpfungsgesetze ... aber genau
diese Erkenntnis verschließt sich dem Zivilisationsinsassen.
Übersicht:
Das Grundlebensgefühl Mittelalter (abzulesen jeweils an der Kunst) war:
Wie finde ich meinen Seelenfrieden - meinen gerechten Gott? (Jenseitsbezogen)
= alter Mann, lebensweise
In der Rennaissance: Erkenntnis - Wie funktioniert die Welt? (Schöpfung/Diesseits)
= kluger, erwachsener Mann
In der aufkommenden Zivilisation: Wie verändere/verbessere ich die Welt?
(die Welt als Maschine)
= jugendlicher Idealist
Gefolgt von:
- mehr Demokratie wagen
- alte Zöpfe abschneiden
- sinnfreie Rundumrandale
- letzte tragende Strukturen planlos platt hauen
= Dreijähriger Trotzkopf
Letzte Phase ... Gegenwart:
- alles ist ein hedonistischer, flacher und grauer,
struktur- und formloser Einheitsbrei.
Geschlechtslos, kinderlos, religionslos, vaterlandslos,
ahnungslos, ehrlos, meinungslos, kunstlos, grenzenlos, ......
= Baby liegt nuckelnd-eindimensional, auf rein vegetative Funktionen
reduziert und die Welt passiv aussaugend,
im zu schiebenden Kinderwagen ...
Ich meine, das nennt sich Entropie.
Das wars dann.
Danach kommt nichts substanzielles mehr.
Und das war bei früheren, nunmehr verwehten, Großvölken auch nie anders.
Grüße,
BB