Wenn Figuren wie Biden, Strack-Zimmermann und Kiesewetter mit dem Finger auf Putin zeigen ..
.. weiß ich sicher, daß jetzt unbedingt die Rechenregel x -1 anzuwenden ist.
Es wurde hier fast alles zum Thema gesagt.
Ja, auch der Zar hätte ein Motiv einen Verräter zu „kreuzigen“, aber die Ereignisse der letzten Monate weisen eher auf eine andere Ereignisabfolge hin.
Schon der Marsch auf Moskau war strategisch ein Witz und ich habe es als Aufplatzen westlicher Eiterblasen identifiziert, um Maulwürfe und trojanische Pferde, die es ganz sicher in Rußland gibt, aufzuspüren.
Ob das funktioniert hat, kann ich nicht sagen.
Danach regelte man das Problem über Lukaschenko und Wagner begann eine „zweite Front“ in Weißrußland aufzubauen, offenbar um die Polen in Schach zu halten bzw. dem Westen eine Botschaft zu übersenden.
Kurzum, Putin hatte nicht wirklich einen Grund und vor allem der Zeitpunkt ist wichtig, da stimme ich Röper vollkommen zu.
Doch wenn die These vom fingierten Marsch auf Moskau stimmt, dann hatte der Westen einen guten Grund den Verräter Prigoschin in die Luft zu jagen.
Mich erinnert das Ereignis eher an die Protassewitsch Festnahme (hier geht es zum einstigen Helden über Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Raman_Pratassewitsch).
Nur war der nicht so wichtig, um ihn gleich zu töten – der sollte im Gefängnis verschimmeln.
Der junge Ukrainer hatte sich mit dem Westen verbündet, geriet aber dann in Konflikt mit diesem und es deutet sehr viel daraufhin, daß er danach verraten wurde.
Die Details würden jetzt zu weit führen.
So in etwa sehe ich auch die Prigoschin-Affäre.
Der Wagner-Chef kooperierte zum Schein mit dem Kraken, beendete aber dann die geplanten Vorgänge und brach die Kontakte ab.
So etwas verzeiht man im Westen nicht.
Und wer behauptet, daß westliche Dienste in Rußland nichts bewegen können, sollte nochmals über die Bücher gehen.
mfG
nereus