Ach, die einzelnen Fakten, die soll man ruhig aussprechen, ich bin nur gegen die Verallgemeinerung.

Olivia, Mittwoch, 19.07.2023, 11:20 (vor 965 Tagen) @ Hannes2652 Views

In den USA soll die erste Frau ihre Katze geheiratet haben. Motiv: In ihrer Wohnung waren Tiere verboten. Einem Ehegatten konnte man nicht verbieten mit seinem Ehepartner zusammenzuleben.... Entnommen den gelben Seiten von MSN.

Allerdings gibt es zunächst in den USA - wird wohl auch hierher kommen - erste Bestrebungen, Tiere - zunächst Hunde - als vollwertige Partner anerkennen zu lassen, sozusagen als Untergruppe des LGBT-Movements. Auf den entsprechenden Netzwerken sollen sich erste Personengruppen dahingehend outen, dass sie "in einer Beziehung" mit ihrem Hund seien. Auch "Partnerwechsel" wird besprochen.

Nun muss man wissen, dass wir derzeit in einer Gesellschaft leben, die Perversitäten feiert und Otto Normalverbraucher über unterschiedliche Hypes klarmacht, dass er/sie das auch braucht.

Wobei ich persönlich der Ansicht bin, dass viele der Haustiere - ganz speziell auch von jungen Frauen - als KINDERSATZ fungieren. Hätte die Gesellschaft wieder mehr Kinder, dann hätte sie sicherlich - zumindest im Bereich der Wohnungen - weniger Hunde.

Für alte Menschen können Tiere eine gute Gesellschaft sein, da sehr viele alte Menschen in unserer Gesellschaft "am Rande der Existenz" stehen, d.h. sie sind nicht mehr eingebunden und vereinsamen. Und ja, wenn die Gesellschaft (nicht nur bei uns und in den USA, auch z.B. in China) derartige Zustände kultiviert, dann sollte sie alten Menschen Haustiere zugestehen. Aber Attali hat sich ja bereits mit Überlegungen beschäftig, wie man alte, nicht arbeitende Menschen am besten "los wird". Ich bin sicher, dass diese Überlegungen unterschwellig auch bereits in den Zeitgeist implementiert werden.

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