der 5. dieser Rasse
Hallo Olivia,
unsere Rasse ist sehr eigenständig und von daher absolut kein Anfängerhund. Unser allererster war ein Extrem, ein Alpha-Alpha-Rüde einer ohnehin schon recht eigenwilligen Rasse. Jedenfalls war es unser 1. Hund (vor ca. 35 Jahren). Wir hatten Bücher über Erziehung gelesen, alle 2-3 Tage mit den Züchtern telefoniert wegen der Erziehung. Jedenfalls klappte es nicht so in dem Maße, wie alle meinten.
Als die "Welpe" dann ca. 1/2 Jahr alt war, meinten die Züchter, mit denen wir uns gut verstanden, wir sollten sie doch mal besuchen kommen, er würde mir zeigen, wie man ihn erzieht. Gesagt, getan.
Es stellte sich heraus, daß unsere "Welpe" den Züchter nicht mehr akzeptierte. Also nach kurzen Versuchen des Züchters uns zu zeigen, wie es geht, haben wir ihn dann ins Krankenhaus gefahren (nicht den Hund, sondern den Züchter), war nichts schlimmes aber es reichte dafür.
Im Endeffekt war es mein bester Hund, den ich je hatte. Ruhig, relaxed, interessierte sich nicht für Hunde, die unter seiner Würde waren, also erst ab Schäferhundgröße und mehr. Gab jedem zu verstehen, was seiner Meinung nach nicht ok ist, ohne dabei agressiv zu sein. Erst nach zweimalingen Mahnungen wurde er sehr bestimmt - und hat sich immer durchgesetzt, egal ob auf der Bullenweide oder gegenüber fremden Hundemeuten (Spanien), Rottweilern und Co., meist reichte sogar nur ein einmaliges Bellen. Wer einen funktionierenden Instikt hatte, egal ob Tier oder Mensch, wußte automatisch was zu tun war.
Und er war mir ein treuer und folgsamer Begleiter, allerdings habe ich bis ca. zum 9. Lebensjahr täglich (liebevoll) Unterordnung mit ihm praktiziert.
Das zum Charakter: Wir hatten ihn auch nach der Geschlechtsreife gleich kastrieren lassen. 1/2 Jahr später wurde er von einer Hundedame inspiriert, was dazu führte, daß er alles vollzog was nötig war. Wir den Tierarzt angerufen, daß er gefuscht hätte. Er sagte, daß sei unmöglich. Einen Tag später rief er bei uns an, das hätte ihm keine Ruhe gelassen, er hätte die Fachliteratur bemüht und gelesen, daß es bei extrem, extrem dominanten Rüden vorkommen kann.
Das war unser 1. Hund, 68er Höhe, 55kg, bis 50km schnell, sehr wendig.
Der nächste Rüde war anders, deutlich weniger dominant, eher ein Schmeichler und Menschenfreund, genauso groß, auch über 50kg, konnte tauchen, steile Aluleitern hochgehen, wirkte agiler, bewachen konnte er natürlich auch.
usw. usw. ....
Gruß Dieter
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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.