Lass doch jeden in seinem ganz kleinen Bereich "retten", was er kann.... u.a. auch diese Psychologinnen und die Filmemacher...
Das ist denen wichtig. Es ist ja nicht so, als ob das nur Mühe und Qual wäre. Wenn die Leute sehen, dass sie über eine begrenzte Anzahl an Gesprächen und Unterstützung anderen Lebewesen die Möglichkeit gegeben haben, ihr Leben neu zu gestalten, dann ist das u.a. auch sehr befriedigend.
Mir machen Pflanzen Spaß. Nicht, dass ich viel davon verstehe, beileibe nicht. Die verzeihen aber meine Unkenntnis und Fehler und geben trotzdem sehr viel zurück. An das Morgen denke ich dabei nicht. Auch nicht daran, irgend etwas zu retten. Pflanzen sind schlicht Lebewesen in deren Gegenwart man sich gerne aufhält. Es gibt wohl nichts Fürchterlicheres und Zerstörerisches als Betonwüsten ohne Pflanzen...... und schau dir mal an, wie viele Betonwüsten es gibt. Jedes kleine Bißchen, das irgend jemand tut, trägt dazu bei, das das Gesamte besser wird.... und wenn es nur für einen Tag sein mag.
Man muss nicht ALLES bis ins Kleinste planen.
Man muss auch niemanden retten. Man kann die Dinge beobachten und seine Schlüsse daraus ziehen. Wenn Anststörungen in einer Gesellschaft zunehmen (die sollen bereits die Depressionen übersteigen), dann ist das eine Information, eine Aussage, mit deren Tragweite man sich möglicherweise nicht gleich beschäftigen kann, die aber zur Einschätzung der Realität erforderlich ist. ICH wußte nicht, dass Angststörungen so zugenommen hatten. Mir war das neu. Mir war auch neu, dass diese Störungen offenbar gut mithilfe von begleiteten sportlichen Aktivitäten etc. korrigier/neutralisiert werden können. Glücklicherweise nicht mehr mithilfe der Couch, den "unfähigen" Eltern oder der "gestörten" Libido, sondern über das Erlernen von Tätigkeiten, die das Spektrum der persönlichen Fähigkeiten erweitern.
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