Prof. Malik: … Szenarien herausgekommen, die Angst machen"

Ostfriese, Samstag, 18.02.2023, 10:17 (vor 1108 Tagen) @ Ashitaka3495 Views

Hallo Ashitaka

Im Zusammenhang mit dem Zins ist mir die Vorstellung der Eigentumsprämie in seiner Eigentumsökonomie nie so richtig klar geworden.

Der Heinsohn/Steiger'sche Satz:

Dies wird etwa von Paul C. Martin (2006) nicht richtig erfaßt, wenn er gegen die Eigentumsökonomik damit argumentiert, daß Geld zuvörderst machtvolle Regierungen zur Voraussetzung habe.,

der in der Fußnote ihrer Eigentumsökonomik (metropolis-verlag) auf S.145 zu finden ist, markiert meinen Übergang zur Beschäftigung mit Paul C. Martins Darlegungen über den Debitismus und die Machttheorie, die als choc und punktum das eigentliche Versagen aller bisherigen Deutungsversuche unserer historischen, politischen und ökonomischen Wahrnehmungen beschreiben.

Eine Militärdiktatur im Wartemodus, die Ableitung aller Rechtsinstitute aus der formlosen Gewaltherrschaft ... weder Sloterdijk noch das Nachtstudio hätten ihn jemals für solch offene und damit verstörende Gedanken eingeladen. So hat er das Kriegskind nie beim wirklichen Namen genannt, so bleibt der Krieg in seinen Arbeiten ein von den Friedenszeiten/-potentialen ewig trennbares und bestenfalls nicht zurückschlagendes Übel!

Ich erlaube mir, interessierte Leser auf dem Forum auf die Diskussion zwischen Andreas Vondran und Gunnar Heinsohn, die du in Hier geht es lang im Link deines Betrages angegeben hast, hinzuweisen.

https://www.malik-management.com/de/was-immer-mehr-manager-interessert/

Prof. Malik schreibt in seinem Blog:

"Lieber Herr Ludwig, Paul C. Martin hat sich bemüht, die Dinge zu Ende zu denken. Er war dabei sehr konsequent.
Dabei sind auch ….

Diese tiefverwurzelten Ängste sind nur schwer überwindbar. Das gilt auch für Michael Stöcker in bto, wenn er schreibt:

Die Analysen des Debitismus sind hilfreich für ein korrektes Verständnis unseres Geldsystems, aber Systeme scheitern in einem modernen dualen Fiat-Kreditgeld-Standard nicht am Vorher-Nachher-Problem (das kann monetär elegant über die Fiat-Schiene gelöst werden), sondern am Matthäus-Effekt.

und

… Das wusste schon Platon, der sich von daher für den wehrhaften Staat einsetzte. Daran hat sich bis heute leider nichts geändert.

In der Sprache der Hermetik sind die Zusammenhänge innerhalb der debitistischen Machttheorie viel offensichtlicher und besser zu verstehen: Die Besicherung durch die umarmenden Vor- und Nachschuldner des Kredites dürfen in Bezug auf den debitistischen Code nicht verändert werden.

Gunnar Heinsohn möge in Frieden ruhen!

Alle Zitate sind belegbar und Gruß – Ostfriese


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