Das läuft ja dann auf einen Stopp öffentlicher Investitionen hinaus
Obwohl der Staat dieses Jahr wieder mal Rekordsteuereinnahmen einfuhr (1 Billion Euro), können bei abnehmender Wirtschaftsleistung die Steuern in den nächsten Jahren nur noch sinken.
Wenn dann gleichzeitig die Regelsätze steigen, kann das doch nur zu folgenden Ergebnissen führen:
- Die unteren Einkommensgruppen arbeiten nur noch zum Begleichen ihrer Miete, Strom- und Gasrechnung. Wenn sie keine Ersparnisse haben, dann werden sich diese Menschen in Richtung Leistungsempfänger bewegen. Folge: Weniger Steuern - steigende Sozialleistungen.
- Die oberen Einkommensgruppen werden ihre Leistungsbereitschaft reduzieren, weil nach Steuern einfach immer weniger übrig bleibt. Gleichzeitig sehen sie, wie ihre Steuern an immer mehr Leistungsempfänger umverteilt werden, die noch nie eine Gegenleistung für die Gemeinschaft erbracht haben. Und die bekommen für ihre Steuern auch keinen Gegenwert mehr in Form von Infrastruktur, Sauberkeit und Sicherheit. Folge: Weniger Steuern.
- Der Staat wird bei sinkenden Steuereinnahmen die Sozialleistungen als letztes kürzen. Schon allein, um den gesellschaftlichen Frieden aufrecht zu erhalten. Deshalb werden wohl die öffentlichen Investitionen im Gegenzug zur Ausweitung der Sozialleistungsquote zurückgefahren.
Die Abwärtsspirale dreht sich also immer schneller. Ich hoffe, dass der Zusammenbruch schon diesen Winter kommt. Ein langes Siechtum möchte ich mir nicht antun.
Gruß PPlancius
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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER