Lebensmittel sind doch nur ein Teil dieses Systems .....

NST, Südthailand, Montag, 25.07.2022, 04:10 (vor 1305 Tagen) @ Mephistopheles3104 Views
bearbeitet von NST, Montag, 25.07.2022, 04:23

PS: Jetzt habe ich mir das ganze Video angesehen bis zum Schluss. Vll. wird es irgendwann einmal jemandem auffallen, dass es unmöglich ist, Lebensmittel zu produzieren, ohne Belastung von Tier und Mensch?

Die einzige Möglichkeit besteht darin, dass man alles selber herstellt. Möchte aber keiner.
Das habe ich @Olivia gestern gefragt. Ist sie aber gar nicht drauf eingegangen. Meph

.... fast alle industriell erzeugten Produkte kommen eben aus China oder ähnlichen Ländern. Warum ist doch ganz klar.

Bsp.: Kautschuk - die grossen Plantagen sind in Malaysia - in Thailand ist das derzeit noch überwiegend in klein bäuerlichen Strukturen zergliedert. Die meisten Familienbetriebe bewegen sich um die 10 Rai - 1 Rai = 1600m2 - das können 2 Erwachsene gemeinsam schaffen. Wir haben 40 Rai - quasi Mittelstand - bis 100 Rai etwa. Darüber das sind dann die Grossen > 100 Rai, geschätzt etwa 1/3 des Bestandes.

Die Kleinen u. im Mittelstand lohnt es sich nicht, wenn man diverse Maschinen kauft - also eigenen Traktor etc. pp. Das wird erst interessant, ab 100 Rai - und beginnt sich ab dort zu rechnen. Da braucht man auch fix angestelltes Personal usw.

Wer jetzt von Grüner Landwirtschaft und Selbstanbau schwärmt, kann gerne hier einmal arbeiten und alles in vollen Zügen geniesen - zu hiesigen Löhnen und Bedingungen. Dann erst versteht ihr was ich meine, wenn ich sage der Westen beutet die Restwelt aus - zum ersten könntet ihr das gar nicht mehr (physisch) - und ihr würdet glauben, ihr seid in einer Sklaven Welt.

In der realen Sklaven Welt lebt aber ihr im Westen - seht es aber nicht. Die Arbeiter bei uns sind % mässig am eigenen Ertrag beteiligt. Wenn die nicht arbeiten wollen, kann sie niemand zwingen - ihre Arbeitszeiten werden nicht kontrolliert .... es werden nur Stichproben gemacht, ob sie bescheissen. Wenn sie gut sind, machen sie es so, dass es nicht auffällt - aber lieber einen cleveren Arbeiter, als einen faulen Hund, unterm Strich haben dann beide mehr.

Es wird allerhöchste Zeit, dass sich das ändert. Die westlichen Sozialsysteme wurden bisher von der Restwelt finanziert s.o. - man nennt das Petrodollar, FED System oder westliches Finanzsystem - das waren/sind die Mittel der Kriegsführung. Das ganze Börsen Spiel mit den Online Handelsplattformen - und den ganzen Zockern ist der Kern des Ganzen. Von denen wird nichts Produktives erzeugt - und dafür beanspruchen sie die höchsten Renditen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen .....

Schauen wir mal wie es weiter geht - ich kenne inzwischen beide Seiten aus eigener gelebter Erfahrung. Beide Methodiken entspringen dem menschlichen Denken - wer das erkennt weiss, dass es weder auf die eine noch auf die andere Art eine Lösung geben wird. Ohne eine Lösung(die jeder selbst finden muss) sind Burn and Burst Zyklen der Standard ebenso wie es Kriege inklusiv Genozide sind. Also soweit läuft alles bestens und alles ist Normal. Unter diesem Gesichtspunkt hat Spengler recht - weiter ist er allerdings nicht gekommen. Das Auf und Nieder der Kulturen - übergeordnet besser der Universen, davon berichtete Buddha schon vor 2500 Jahren. Die Frage die damals auftauchte - kann man sich diesen Zyklen entziehen und diese Fragestellung ist immer noch dieselbe - und jeder muss sie für sich beantworten, das kann nicht delegiert werden.
Gruss

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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!


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