Klassisches Gläubigerdilemma. Schwund der Werthaltigkeit der Aktiva muss mit Eigenkapitaleinlage ausgeglichen werden. Ich glaube, die Chinesen haben derzeit Probleme genung.

Mephistopheles, Sonntag, 24.07.2022, 12:44 (vor 1308 Tagen) @ helmut-14019 Views

Der Hauptleidtragende wird China sein, denen dann die Road and Belt Initiative abraucht ...

China sitzt doch - so war meine bisherige Information - auf dem größten Dollarhaufen der Welt.

Der an der Wallstreet gehalten wird

Wenn die ihre Dollars alle auf einmal auf den Markt werfen, dann ziehts doch in den USA ganz kalt zum Fenster rein, - so war meine Meinung.

Was wollen die Chinesen dafür nehmen? Amerikanische Waren importieren? [[rofl]]
In Wirklichkeit ist das das klassische Gläubigerdilemma, kein Schuldnerdilemma.
Der Gläubiger - China - muss seine Außenstände abschreiben. Das belastet seine Bilanz, die er irgendwie mit Eigenkapital (also China) ausgleichen muss.
Eine Abschreibung der US-Außenstände hat China wesentlich mehr zu fürchten als die USA.
Für die Amerikaner ändert sich nichts, außer das die Produkte, die sie von China importieren, teurer werden und damit die Verbraucherpreisinflation in USA antreiben.

Wieso sollen die bei einer Dollar-Zins- Steigerung Nachteile bekommen? Die könnten doch bei ihren Dollarvorräten eine eigene Dollar-Kreditbank aufmachen.

Gruß Mephistopheles


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