oha

JJB, Dresden, Freitag, 18.03.2022, 08:18 (vor 1423 Tagen) @ Zorro2449 Views

das klingt sehr interessant @zorro!
Ich gebe Dir recht, die 10 kWp-Grenze ist veraltet, das war 2015 noch so.
Meine 8 kWp erklären sich damit, daß ich halt nur eine Doppelhaushälfte habe, dann auch noch die Nordseite, und das Ostdach ist mit einer Solarthermie belegt. Wegen verschattung und Verwinkelung habe ich ein Solar-Edge-System, da wird jedes Modul einzeln gesteuert.
Meine 50% Ersparnis kommt aber hin: meine fünfköpfige Familie verbraucht incl Büroarbeit ca 4.000 kWh/Jahr- bei drei Kindern läuft die Waschmaschine halt nicht zwei mal die Woche, sondern zwei mal am Tag.
Die Anlage generiert etwa 4.000 kWh, so daß wir tatsächlich etwa die Hälfte davon selbst verbrauchen und den Rest einspeisen (bzw vom Netz beziehen).
Mein traum wäre, einen Batteriespeicher (so sich das überhaupt lohnt) und eine AUfrüstung des Systems, so daß man im fall eines Blackouts auf Inselbetrieb umstellen kann.
Ist halt die spannende frage, ob es a) technisch überhaupt machbar ist b) was es kostet und c) wie lange man denkt, im Falle eines Blackouts autark am Stadtrand weiterleben zu wollen. Eventuell sollte man nach 4-5 tagen lieber irgendwo aufs Dorf ausweichen, wegen der Plünderungen.
Hast DU damit Erfahrungen?

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"das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde!" (Shakespeare, King Lear)


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