Naja, z.T. richtig, aber ...mkT

igelei, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Donnerstag, 17.03.2022, 19:49 (vor 1425 Tagen) @ Zorro2669 Views

Die Eigentumsverhältnisse, die Auslegung der Dächer/ Platzverhältnisse und die Investitionskosten lassen es praktisch nicht zu.
Ferner stehen auch die Handwerker nicht zur Verfügung.

Ausrichtung der Dachfläche ist natürlich wichtig. Heimwerker mit E-Kenntnissen sind im Vorteil.

Eine Solaranlage welche die Energiekosten einer Familie wirklich deutlich reduziert, muss sowohl den Bereich Strom, den Bereich Heizung und den Bereich Mobilität übernehmen können. (zumindest zu einem sehr großen Teil.)

Das wäre das Optimum.

Hierbei muss in der Planung bedacht werden, dass keinerlei Einspeisung mehr in das öffentliche Netz erfolgt, sondern jede nur erdenkliche kWh in Systeme wie Wärmespeicherung und Batteriespeicherung erfolgt.

Richtig.

Eine übliche Solaranlage mit 10 kWp deckt gerade mal 30% des Haushaltstrombedarfs, da die Solar-Hauptstromerzeugung dann erfolgt, wenn die Familie kaum Strom braucht. Diese Anlagen haben alle keine Speichermöglichkeit und sind nicht auf Inselbetrieb ausgelegt.

Quatsch, Auslegungsfrage und die Frage der Wärmeerzeugung für Herd und Backofen. Wer das Kochen nicht elektrisch erledigt, für den reichen 4 kWp locker 90% des Jahres für Hausstrom (Licht, Kühlschrank/Truhe, Unterhaltungselektronik). Mit 2. Wechselrichter für Sommerbetrieb geht dann locker auch dazu die Waschmaschine und der Geschirrspüler.

Solche Anlagen kosten derzeit etwa 15000,- €, je nach Komplexität der Montage. Bei angenommenen 3000 kWh Jahresverbrauch würde ...

2x 2kWp Panele ca 1500 €
2x 2kW MPPT-Laderegler 500 €
7,5kWh Lifepo4 ca. 3000 €
1x 2kW, 1x 5kW Sinus-Wechselrichter ca. 1500 €
und ca. 500 € Kabelage, Relais, ein paar Steuerarduinos und Heizstäbe macht ca. 7k€ Investitionen. Damit reduziert sich der nicht selbst erzeugte Stromverbrauch auf Waschmaschine und Geschirrspüler von Mitte November bis Ende Februar. Läuft so bei mir ...

Vom Prinzip gibt es derzeit nur einen „Königsweg“ und dafür muss zuerst mal die Dach/ Wandfläche vorhanden sein, um eine PV-Anlage von mind. 30 kWp zu installieren. Als nächstes sind Batteriespeicher von min. 42 kWh, besser 72 kWh zu installieren. Die Leistungsfähigkeit der Wechselrichter muss mindestens pro Phase 5 kW betragen.

Doofe Idee, anmeldepflichtig. E-Autos selbst mit eigener Solaranlage laden zu wollen, treibt die Investitionskosten in astronomische Höhen. Mit obiger Kobfiguration bekommst du ohne Zusatzkosten auch locker noch das E-Bike geladen ...

MfG
igelei

Dann kann man mit einer Orgie aus Wärmepumpen, Brauchwasser wärmen, div. Moderne Elektro-Radiatoren die Gas/Öl-Kosten um 50% + x reduzieren, die Haushaltsstromkosten sind „Null“ und die Spritkosten je nach Fahrleistung des eAutos ebenfalls um bis zu 70% reduziert.

Eine Anlage dieser Größenordnung liegt im Materialpreis bei 50.000,- €, zusätzlich Montagekosten von 30-50td €, je nach Komplexität der Installation. (30kwp mit 42kWh Speicher + Montage)

Die Gesamteinsparung von Netz-/Tankbezugskosten ist bei dieser Anlage mit 8.000,- € jährlich zu bewerten. Nach 10 Jahren wären wir also „pari“ mit 80.000,- € Investitionskosten. Die muss man allerdings erst mal haben!
Großer Vorteil: Die Lebensdauer der Anlage dürfte wohl bei 20 Jahren und mehr liegen, selbst wenn mal ein Wechselrichter ausgetauscht werden müsste. Darüber hinaus besteht während der gesamten Laufzeit eine sagenhafte Autarkie. Da kann so ziemlich jeder Blackout eintreten und die Preisspirale der Energielieferanten durchdrehen, das lässt einen dann Schmunzeln.

Schwierig bleiben die Wochen vom 15. Nov. bis 15. Januar. Hier ist ein Kaminofen erforderlich, wenn der Gaszähler ruhig bleiben soll. Das Auto mit Eigenstrom zu betanken ist in dieser Zeit auch nicht möglich. Dagegen ist die Hochdruckwetterlage seit Ende Februar geradezu eine Dauerparty in Sachen Strom. Täglich bis zu 100 kWh kostenlose Ernte lassen sich derzeit schon realisieren. In den Sommermonaten wird das bis auf 150 kWh täglich anwachsen.

Grüsse von

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