Bin mal gespannt, wie das nächsten Winter laufen wird

Ötzi, Freitag, 04.03.2022, 12:57 (vor 1436 Tagen) @ Zorro3603 Views
bearbeitet von Ötzi, Freitag, 04.03.2022, 13:24

Nehmen wir an, es wird nächsten Winter nur noch 50% des Gases zum Heizen von Wohnraum zur Verfügung stehen, das bisher durchschnittlich im Winter verheizt wurde.
Wenn nun jeder Haushalt mit Gasheizung und jedes öffentliche Gebäude nur halb so viel beheizt würde, kämen wir in Deutschland locker über den Winter ohne das irgend jemand (er-)frieren müsste.

Dazu müsste die Regierung lediglich die bestehenden Endkundenverträge zu einem bestimmten Stichtag außer Kraft setzen, und einen Einheitspreis von sagen wir 100Ct/kWh festlegen, also etwa 10-20 mal so teuer wie jetzt. Bei wöchentlicher Ablesung und Bezahlung. Wer nicht bezahlt, bei dem wird abgesperrt. Geringverdiener und Hartzer bekommen Gutscheine für eine bestimmte Anzahl kWh/Woche. Wenn sie zu viel verbrauchen--->absperren.
Die Leute werden dann schnell merken, wie sich der Verbrauch senken lässt: Nur einen Raum auf 17-19°C heizen mittels eines kleinen Heizkörpers, und dort muss dann der gesamte Alltag stattfinden. Und wer besonders kälteempflindlich ist im Haushalt, der bekommt dann den Platz direkt neben dem Heizkörper.

Für öffentliche Gebäude schreibt man vor, dass die Temperatur in Innenräumen 16°C nicht überschreiten darf. Mit Winterjacke, Mütze, langer Unterhose und Winterstiefeln lassen sich bei 16°C ohne Probleme Bürotätigkeiten ausführen über viele Stunden, ohne nennenswert zu frieren. Anstatt Maskenpflicht hängen dann eben überall Thermometer in den Innenräumen.

Aber irgendwie glaube ich, dass unsere Regierung das nicht auf die Reihe bringen wird, sondern dass stattdessen alles im Chaos enden wird. Immerhin benötigen die wöchentlichen Abrechnungen einiges an Personalaufwand, das geht nicht von heute auf morgen. Die Innenthermometer müssen besorgt werden, und der staatlich festgesetze Gaspreis und die Verbrauchsmenge auf Gutschein müssen kalkuliert werden. Vielleicht sind 100ct/kWh immer noch zu wenig, weil viele verwöhnte Grün*innen zu viele Geldquellen haben, die sie "verheizen" werden. Zudem muss damit gerechnet werden, dass es bei vielen Neubürgern zu Widerstand beim Absperren der Gashähne kommen wird.

Und würde die Bundesregierung bereits JETZT anfangen, den Gasverbrauch entsprechend zu regulieren, und nicht erst im Herbst, dann müsste nächsten Winter gar nicht so viel gespart werden. Aber das würde die Kriegseuphorie erheblich dämpfen. Daher wird es noch nicht gemacht. Würde man bereits jetzt damit anfangen, käme man vielleicht mit 30-50ct/kWh aus.


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