Nachgefragt

nereus, Montag, 28.02.2022, 08:30 (vor 1439 Tagen) @ Vojins2532 Views
bearbeitet von nereus, Montag, 28.02.2022, 08:40

Hallo Vojins!

Du schreibst: Die ersten Tage Krieg zeigen dass Russland wesentlich von der klassischen russischen Militär-Doktrin abweicht.

Das hatte auch Ex-Oberst Biedermann berichtet.

Russland hingen geht selbstschädigend viel sanfter vor. Es gibt weder Angriffe auf Infrastruktur (Strom und Internet funktionieren), obwohl das ukrainische Militär zur Kommunikation nach der Zerstörung der militärischen Zentralen nun auf den zivilen Kanälen kommunizieren kann. Auch gab es kaum oder keine gezielten Angriffe auf die Soldaten (Kasernen Sammel-/Aufmarschzonen)
Schon gar nicht gibt es Angriffe auf zivile Ziele.

Diese bewußt gewählte Vorgangsweise wird einen hohen Blutzoll bei den russischen Soldaten fördern. Aber man will bei dem brüderlichen Anteil der Ukraine Verluste und folgenden Hass vermeiden.

Großer Gott!
Man verheizt die eigene Klientel um die „Fremden“, die nicht unbedingt welche sind, zu retten.
Ich hoffe diese Strategie funktioniert, aber sie hat etwas Selbstmörderisches.
Dazu muß man wohl Russe oder Slawe sein, um das zu verstehen.

Wenn das so ist, falle ich vor dem Zaren in den Staub.
Das treibt einem ja fast die Tränen in die Augen.
Jetzt bete ich wirklich.
Das sind Lichtjahre weit weg vom bösartigen Werte-Westen und seinen zunehmend dümmer werdenden Schafstall.

Nichtsdestoweniger, wie schätzt Du die Bilder und Videos von bacheimer.com ein, auf deren Grundlage ich ja meinen Verlierer-Artikel formuliert hatte.
Sind die Bilder real und bestätigen Deinen einkalkulierten Blutzoll oder haben die Ukrainer etwas in der Hinterhand, was wiederum die Russen nicht auf dem Plan hatten?
Die letzte Variante hatte mich ja stark ins Grübeln gebracht.

mfG
nereus


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