Zum timing - ein Zwischenschritt

Miesepeter, Donnerstag, 24.02.2022, 16:34 (vor 1442 Tagen) @ nereus4960 Views
bearbeitet von Miesepeter, Donnerstag, 24.02.2022, 17:09

Und noch etwas geht mir gerade durch den Kopf - das Timing.
Der Härtetest Corona scheint nach 2 Jahren zu Ende zu gehen und damit steigt die Zuversicht für Menschen und Wirtschaft.
Ausgerechnet jetzt tritt der neue russische "Stalin" die friedliche Welt in den Hintern und sorgt für Preisexplosionen an den Märkten, die der Rest-Welt schaden.

Das geht mir allerdings auch durch den Kopf. Wo die Reset-Clique hinstrebt, ist bekannt (siehe nochmals Grafik unten).

Die Pandemie hat einen ersten Schritt in die Richtung der notwendigen Bevölkerungskontrolle und des Wirtschaftsrückbaus geleistet, aber das Momentum nimmt nach 2 Jahren Dauerfeuer nun stark ab.

Die Klimahysterie ist aber immer noch nicht gross genug, um die notwendigen weiteren Einschnitte zu legitimieren.

Da bietet sich die Eskalation des Konfliktes mit Russland geradezu idealtypisch an. Ein Benzinpreis von 3 Euro und mehr ist schon lange ein Traum der Grünen. Rationierte Zuteilungen von Benzin und Gas mit digitalem Tankpass, die noch in diesem Jahr durchaus im Bereich des Möglichen liegen, wären nochmals ein postiver Schritt Richtung Net Zero. Die Schuld tragen dann die Russen.

Daher steht zu erwarten, dass die Sanktionen sich in ihren Folgen nicht gegen Russland richten, sondern gegen die Interessen der Bevölkerung der EU. Je mehr man den Konflikt jetzt hochredet, umso besser kann man die gewollten Einschränkungen als notwendige Opfer zur Verteidigung der europäischen Demokratie verkaufen.

Neben einer deutlichen Reduktion des Verbrauchs von Kohlenwasserstoffen lassen sich so auch der Verzicht auf intensive Landwirtschaft (per Düngemittel-Mangel), die Überwachung und Beschränkung des Zahlungsverkehrs, wie auch des Reiseverkehrs, in einer Eskalation des Konflikts bzw einer fortschreitenden Isolation Europas von Russland herbeiführen.

Solche "Opfer" fügen sich ziemlich passgenau in die Pläne des WEF ein.

Das Muster ist dabei analog der Covidstrategie und fußt auf der Einsicht, dass die Resetpläne über freiwilligen Verzicht, Einschränkungen und Reduktionen auf der Nachfrageseite nicht durchzusetzen sind, da die Bevölkerung das nicht annehmen wird. Also werden Wege gefunden, wie stattdessen auf der Angebotsseite die als notwendig erachteten Einschränkungen ausgelöst werden können - und dabei immer gleich noch ein externer Schuldiger als Verantwortlichen präsentiert werden kann.

In dem Sinne sind dann auch die Krokodilstränen der Grünen zu verstehen, welche nun die Bevölkerung darauf einstellen, dass zur Verteidigung der freiheitlichen Werte des Westens von der Bevölkerung jetzt auch mal gössere Belastungen hingenommen werden müssen.

Gruss,
mp

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