Man könnte wenn man wollte ....
Und solche Blockaden halten Jahrzehnte, eben so lange, wie unsere Gedanken und Gefühle blockiert sind. Und dann bilden sich dauerhafte Muskelungleichgewichte und -verspannungen. Und die Sehnen bzw. Bänder verhärten, und die Durchblutung funktioniert nicht mehr etc. etc. etc.
Warum ist es so wichtig, die richtige Sitzhaltung bei der Meditation zu haben? Warum macht man im (wahren) Yoga 'vor' der Meditation so komische Verrenkungen?
Weil, wenn alle Muskeln entspannt und im Gleichgewicht sind, auch der 'Geist' zur Ruhe bzw. zu sich selbst kommen kann. Und die Gesundheit sowieso.
.... das etwas gewagt zusammenfassen:
Angefangen von Meditation über Körperarbeit - das Spielfeld diverser Gurus ist das heute bei der Wissenschaft gelandet - unter dem ehemaligen Rolfer(Rolfing) Dr. Robert Schleip.
Mit den Faszien haben die eine bestehende Lücke geschlossen - zum autonomen Nervensystem.
Was man jetzt in die Tonne werfen kann, sind die Gurus der verschiedenen Disziplinen, des New Age Sektors. Diese Gurus waren es, die mich auch von dem Weg abbrachten in meiner Jugend, das war einfach nur Schwachsinn.
Mit den Erkenntnissen die ich inzwischen auch über den Buddhismus erfahren habe, damit gibt es überhaupt kein Problem, es ist kein Widerspruch. Das verrückte an der Situation bei mir ist folgendes: morgens direkt nach dem Aufstehen, bin ich am verspanntesten - am schlimmsten war das als ich noch im Bett schlief. Besser wurde es, als ich auf eine ISO Matte auf den Steinboden wechselte .....
Dann kam ich zu Liebscher u. Bracht, danach zum Faszien Neuentdecker Schleip. Wenn ich frühstücke sitzt ich am Tisch - auf einem Stuhl, aber nicht wie normale Menschen. Die einzige Sitzposition die ich einnehmen kann ist die im Yoga Sitz. Wenn ich beide Füsse auf dem Boden abstelle, nehmen die Schmerzen stetig zu. Zuerst muss ich mit einem kleinen Ball diverse Stellen am Gesäss behandeln, das mache ich, indem ich den Ball auf dem Stuhl u. zwischen das Gesäss lege und so einen Schmerzpunkt nach dem anderen behandele - einfach durch Änderung der Position des Balls. Danach geht alles relativ normal weiter. Der Ball begleitet mich überall hin u. ich kann so auftauchende Schmerzen immer behandeln.
Normales Sitzen geht zu Anfang gar nicht.
Die Welt ist verrückt - warum soll sich das bei mir anders verhalten.
Gruss
PS: Fortschritte in der Meditation sind erst möglich, wenn körperliche Leiden nicht im Vordergrund stehen. Zuerst muss man sich mit den profanen Grundlagen beschäftigen u. das in den Griff bekommen - selbst natürlich ohne dauerhafte Medizin, wenn das noch geht. Die Spirale windet sich von unten nach oben - vom Dreck Richtung Sonne.
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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!