Aufregung über Dinge, die man nicht ändern oder beeinflussen kann, ist nicht gesund
Zu vermeiden ist es wohl nicht. Der II. WK ging verloren.
Endlich sagst Du es auch mal. Hier haben wir Ursache und Folgen in 2 kurzen Sätzen zusammengefasst, und Du wirst es doch wohl den Herrschenden nicht vorwerfen wollen, dass sie diesmal smarter vorgehen als beim ersten Versuch?
WAS ICH ABER VERDAMMT NOCHMAL WILL IST ENDLICH KLARTEXT! Wie hoch sind die geforderten Summen? Wie lange? Ist 2099 der Spuk vorbei?
Warum sollten sie das tun, das wäre ja nicht smart. Wenn Du unbedingt Klartext haben willst, engagier Dich in der Politik, Du kommst sicher hoch genug, um eines Tages eingeweiht zu werden.
Aber, wozu soll das gut sein? Inzwischen weiss doch jeder, dass ein Vertrag mit dem Empire zwar immer penibel den Vertragspartner bindet, aber das Empire sich darüber nach Belieben hinwegsetzt. Was sollte also im Jahr 2100 passieren? Wenn die USA dann die Vasallenpflicht um weitere 50 Jahre verlängern wollen, dann werden sie die notwendige Narrative dafür parat haben. Wenn sie Deutschland dann in die Souveränität entlassen wollten, könnten sie das auch ohne einen solchen unverbindlichen Vertrag tun. Und Verträge mit den USA sind allesamt unverbindlich, genau solange, bis jemand die USA zur Einhaltung des Vertrags zwingen kann. Wie in jedem anderen Rechtssystem auch.
Inzwischen gibt es einige Länder auf dieser Welt, die sich zaghaft aufmachen, ein neues internationales Rechtssystem zu entwickeln, dem sich vielleicht auch die USA eines Tages werden anschliessen/unterwerfen müssen.
Manche Länder arbeiten sicher auch daran, die USA von innen zu unterminieren, so wie die USA ihrerseits alle Länder von innen heraus zu steuern versuchen.
Desweiteren befinden sich die USA - wie der gesamte Westen - in einer Phase, in welcher die marktwirtschaftliche Koordination der Wirtschaft wie auch das steuernde schuldenbasierte Geldsystem zerstört ist, was noch massive gesellschaftliche Probleme mit sich bringen wird, welche ein Land durchaus auch komplett aus der Bahn werfen können (die Angelsachsen haben sich allerdings in der Vergangenheit schon öfter in der Lage gezeigt, das Primat der Politik erfolgreich einzusetzen, um solche Krisen zu meistern)
Zudem steht ihnen mit dem eurasischen Projekt Chinas und Russlands erstmals ein ebenbürtiger Gegenspieler im Weg.
Dieses sind Phänomene, aus denen sich vielleicht am Ende Entwicklungen für die europäischen Vasallen ergeben können, die zu einer Befreiung vom 'Schutzherrn' führen, im Gegensatz zu irgendwelchen Offenbarungen oder Zusagen, deren Erfüllung in ferner Zukunft läge.
Gruss,
mp