Blackout und Beheizungsfolgen - Eigenreaktion und einzukalkulierende Umfeldreaktion
In der Tat Olivia ist das auch bedenkenswert für alle, die Blackout-Effekte durchspielen oder sich gar rüsten:
Meine persönliche Empfehlung für einen Stromausfall in "gewissen" Breiten im Winter.... Schaut, dass ihr wenigstens etwas an Wollkleidung habt und schaff euch ein paar Schaffelle (fürs Bett) an..... falls auch der Ofen kalt bleibt. Der andere "Kram", den man "Kleidung" nennt, der wärmt nicht. Das gilt auch für die "luftigen Flauschdecken aus "Plastik". Plastikplanen können jedoch nützlich sein. Auch die ganz Dünnen. Damit könnte man Fenster und Türeb abhängen, denn die sind immer noch die Schwachpunkte in Wohnräumen, ganz besonders wenn sie groß sind.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn der Strom in Winter ausfällt..... dann wird es in Deutschland KALT!
Wie immer geht es
a) um individuelle, ureigenste "Vorbereitungen" und darauf basierendes Krisenmanagement ABER AUCH
b) um Folgen/Improvisationsreaktionen wegen mutmaßlich unterlassenen Vorbereitungen des Nahbereiches und das Mittelfernbereiches
Während man sich im obigen Beheizungsmangelfall bei vorbereiteten stromunabhängigen Wärmequellen sowie auch angemessene Bekleidung, Schaffell- oder Arktis-Schlafsackausstattung bedienen kann, besteht Anlass zur Annahme, dass im Umfeld 60-90 % der Population genau dies nicht kann, also im Fall der Fälle spontan improvisieren muss.
Genau das schafft aber wieder Sekundärgefahren für den Survivalfreak. Sei es der kerzen-, fackel- oder campinggaszündelnde Wohnungsnachbar oder die grillkohleneinheizenden Teenies gegenüber.
Es wäre geradezu ein Wunder, wenn da nix passieren würde. Die gleichsam blackoutgebeutelte Feuerwehr kann, ohne gerufen werden zu müssen (was sie im Blackout auch gar nicht recht funktionieren dürfte) ihre potenziellen Einsatzorte am hellen Schein ablesen, so sie ausreichend Humanressourcen und technisches Gerät in dieser prekären Situation nebst Einsatzwillen hat. Ob der Berufliche oder Freiwillige die Seinen wiederum ohne weiteres im dunklen und kalten Zuhause alleine zurücklässt, "um seine Pflicht zu tun" wäre gleich eine weitere Frage.
Wer physisch in genügender Distanz wohnt, braucht sich darob nicht nen großen Kopp zu machen. Anders aber für die in einem ungeprepperten Umfeld Lebenden ...