Am besten fährt man wenn...
man alles für möglich aber nichts für völlig ausgemacht hält. Der Rest-Zweifel macht im Ende das aus, was gemeinhin als Wissenschaft beschrieben wird. Es ist gesund, die eigene Position immer und immer wieder zu hinterfragen, die anderen aber auch.
Wir haben auf diesem Planeten schon Dinge erlebt, wenn wir richtig hingesehen haben, die wir unvoreingenommen für unmöglich halten würden. Das erlebe ich beim Lesen von Dochery/MacGregor "Der Krieg, der nicht enden durfte" (gemeint ist WWI) in jedem Kapitel. So viel zu Tage getretene Bosheit, Durchtriebenheit, Falschheit und Rücksichtslosigkeit bei den kriegstreiberischen angloamerikanischen Eliten sehen viele Menschen im Abgrund ihrer eigenen Seelen nicht, selbst wenn sie stundenlang hinableuchten. Das heißt aber nicht, dass die Seelen anderer Menschen ähnlich unverdorben sind!
Ich halte alles für möglich, weil ich Gates und Konsorten für Menschenfeinde halten, auch wenn die Herren sich ein völlig anderes Etikett verpassen. Jedenfalls habe ich gerade wieder kopfschüttelnd einen Beitrag irgendwo gelesen, in dem innerhalb eines Satzes völlig unreflektiert "George Soros" und "humantiäre Stiftung" vorkommen.
Gruß
stocksorcerer