Wir haben kein Pflanzenfresser Gebiss
Schau Dir mal das Gebiss eines Gorillas, der reiner Pflanzenfresser ist, an, dann weißt Du, wie ein Pflanzenfresser-Gebiß aussehen muss, damit man überleben kann.
Wir haben auch keinen Darm, der Pflanzenkost verdauen kann. Das können Kühe besser, die haben dafür sogar sieben Mägen.
Für die Müsli-Futterer: Wir haben auch keinen Kropf, um Kerne aufzuschließen.
Weder Gemüse, Obst, noch Getreide möchte gefressen werden. Dafür wenden diese meist Toxine an, um die Fraßfeinde zu vergiften.
Um all das zu überleben, haben wir Menschen das Verdauen externalisiert. Wir sind spezialisiert auf Vorverdautes. Deswegen nur dieses blamable Gebiss, wir brauchen es nicht.
Unser Darm ist für alles untauglich. Zu kurz, um Pflanzen zu verstoffwechseln, zu lang, um unbeschadet Fleisch durch den Verdauungstrakt zu bugsieren, ohne dass uns die Leichengifte um die Ohren schlagen.
Fermentiert, gegrillt, mariniert, gekocht, gebacken, zu Käse weiterverarbeitet, im Sauerteigverfahren mühsam entgiftet, dann gehts.
Dann können wir auch Nischen besetzen, in der Arktis ohne Gemüse und Reis auskommen, wie die Massai zum erjagten Fleisch täglich 10 Liter frische Rohmilch trinken oder als fleißige Bauern unsere Mahlzähne auf indiskutablen Roggenschrot bis zum Gaumen runterruinieren.
Je nachdem, wie wir uns in der Vergangenheit ernährt hatten (also unsere Vorfahren), so sind wir epigenetisch geeicht, um bestimmte Nahrungen besser oder schlechter zu verdauen.
Jodvergiftete Algen können Japaner wegstecken, aber -hippe Mode hin oder her- wir nicht.
Japaner wiederum bekommen Blähungen beim ungewohnten Kuhmilch-Käse
Indianer Diabetis vom ungewohnten Ami-Weißbrot usw.