Man kann sich die Nachdenkseiten sparen. Allein ein Blick auf die Geschichte der USA genügt. Die waren doch 1776 total entflochten. Lieber wäre mir die Klärung der Frage, warum sie es heute nicht mehr
Wieso ist denn mit einer staatlichen Entflechtung ein kultureller Kollaps verbunden? Das ist doch reine Phantasie. Das ganze Gegenteil ist der Fall, wie jedem aufgehen muss, der den Artikel nachdenklich liest. Aber das ist eben der soziale Punkt. - Meine Güte.
Die hatten eine Verfassung, an die sich heute allerdings keiner mehr hält, und demokratische Wahlen, wo nur die Leute, die was zu sagen hatten, wählen durften. Staat gab es so gut wie keinen; zumindest hatten sie keine Bundessteuer, die Währung war der Dollar, eine FED gab es nicht, jeder hatte das Recht, eine Waffe zu tragen und das war eine Muskete, ein Vorderlader, der vom Schützen vor jedem Schuss mit Schwarzpulver und einer Rundkugel geladen werden musste. Nitroglycerinsprengstoffe gab es nicht. Der Sheriff wurde in jedem Ort gewählt, ein FBI gab es nicht. Eisenbahnen gab es nicht und Highways waren unbekannt.
Schule bestand aus der Sonntagsschule, in der der Pfarrer den Kindern die Bibel erklärte. Viel mehr Bildung gab es nicht. Zumindest das scheint in USA, Gerüchten zufolge, gleich geblieben zu sein.
Warum fangst du mit deiner Entflechtung eigentlich nicht mit den USA und der Verfassung von 1776 an, wo Sklaverei noch erlaut war?
Gruß Mephistopheles