Hallo Altes Periskop
Ich habe mein Posting noch mal ediert, da ich den Koran (und auch die Bibel) jeweils nur angelesen/quergelesen habe.
Und ich bin überhaupt nicht der Meinung, dass man das alles gelesen haben sollte, dazu sind die Texte viel zu lang, und es befinden sich darin viel zu viele langatmige, irrelevante Textpassagen.
Diese "Bücher" der monotheistischen Religionen sind ja wie die menschliche DNA, d.h. 90% davon ist Textmüll, so wie die DNA größtenteils aus ungenutzten Basenpaaren besteht.
Mir ist meine Lebenszeit zu schade, mich da durchzuwühlen, zumal man dabei erheblich altert und prinzipiell auch verhungert, da Gott nun mal keine kostenlosen Kalorien für das Durcharbeiten seiner Texte bereitstellt.
Was allerdings durchaus Sinn macht:
Sich einige Verse / Suren, die besonders kontrovers oder blutrünstig sind, oder im Widerspruch zur sonstigen Glaubenslehre stehen, auswendig zu merken, sowohl Inhalt als auch Versnummer, da man auf diese Weise in Diskussionen mit Religiös-Verblendeten immer den Sieg bzw. zumindest ein zähes Unentschieden auf deren eigenem Terrain erringen kann, was Spaß macht und Zuhöhrer vor diesem Religionsunsinn bewahren kann. Im Koran gibt es beispielsweise eine Stelle, an der Mohammed zusieht oder gar befiehlt, wie die letzten Juden Medinas geköpft werden.
Mir reicht es jedenfalls, diese "Bücher" an-bzw. quergelesen zu haben und mit dem Lebensstil der Personengruppen, die sich darauf berufen, verglichen zu haben.
Durch die Aufteilung in Suren bzw. Verse sind sie auch eher wie Lexika, nur eben unsortiert. Man liest ja auch nicht den Brockhaus von Anfang bis Ende.
Gruß,
Ötzi