Den Islam verstehe ich so, wie er von den Moslems praktiziert wird

Ötzi, Sonntag, 29.08.2021, 13:07 (vor 1600 Tagen) @ Das Alte Periskop2276 Views
bearbeitet von Ötzi, Sonntag, 29.08.2021, 14:03

Wie muss man den Islam denn nun verstehen?

Hallo Altes Periskop,

Um den Islam zu verstehen, kann man sich die Mühe machen und sich durch das Geschwurbel des Korans durchkämpfen, aber man kann sich einfach daran orientieren, was so alles von den derzeit lebenden Moslems progagiert wird und welchen Sinn diese Ansammlung von Vorschriften hat. Mit den tausenden verschwurbelten Textpassagen im Koran lässt sich das auch alles mehr oder weniger belegen.

Ich verstehe den sunnitischen Islam als eine Ideologie, die für die Herrschenden den Zweck hat, mittels Polygamie sowohl eine Bevölkerungsexplosion herbeizuführen als auch eine große Zahl kampfbereiter Männer bereitzustellen, um so die Macht der Herrschenden zu vergrößern: viel Nachwuchs, und gleichzeitig viele ledige junge Männer, die jederzeit bereit sind, für die Herrschenden zu kämpfen. Der Mangel an Arbeitskraft, der dadurch entsteht, dass die Männer hauptsächlich mit Zeugen und Kämpfen beschäftigt sind, wurde früher durch den Fang ungläubiger Sklaven ausgeglichen, heutzutage entweder durch Dünger und Maschinen oder durch Lebensmittelhilfslieferungen durch die UNO.

Verdeckt wird das dadurch, dass durch den gestiegenen Wohlstand in vielen moslemischen Ländern eine breite Schicht von Standby-Moslemischen Männern entstanden ist, die so genannten "gemäßigten Moslems", die angefangen haben, sich zu bilden, oder einfach Fernsehen, Feste, Fussball, Kleingärten usw. geniessen (siehe Türken in Deutschland). Gebetet wird dann nur noch ab und zu oder gar nicht. Allerdings fehlt fast sämtlichen dieser Männer der Mut, dem Islam gänzlich den Rücken zu kehren, weil sie die Sharia fürchten, die sie dafür mit dem Tod bedroht. Und dafür reichen ein paar verbliebene kämpfende Jungmänner aus, die die Sharia "privat" vollstrecken. Stichwort "Ehrenmord" im Fall von Frauen, bei Männern fehlt da in der deutschen Sprache wohl noch Wort.

Wenn es hart auf hart kommt, kippen dann die gebildeten Moslemmänner und die Fernsehmoslemmänner (und Frauen) alle wieder um und befolgen brav wieder die strengen moslemischen Gesetze. In jüngster Zeit zu beobachten in Afghanistan, Türkei, Nordsyrien etc.

Das war nun alles sehr zugespitzt, aber das ist im Kern das Wesen des sunnitischen Islams. Dass im Koran die Ungläubigen als Müll dargestellt werden und viele weitere Dinge, sind alles nur notwendige Nebenbedingungen. Natürlich ist die Wirklichkeit etwas bunter, aber man muss es auf das Wesentliche reduzieren. Der Schweinefleisch-Verzicht ist zum Beispiel ein Unsinn, der wohl früher die Gesundheit der kämpfenen Jungmänner bewahren sollte, heutzutage aber einfach aufgrund der Unreformierbarkeit weitergelebt wird, ohne dass das noch irgendeinem Zweck dient.
Was den schiitischen Islam betrifft, den kann ich nicht abschließend beurteilen. Da mag einiges anders sein.

Wobei man hinzufügen muss, dass der Mensch ohnehin Bevölkerungsexplosionen herbeiführt auch ohne Islam. Allerdings wird dies beim Islam noch gezielt gefördert.

Spannend wird es langfristig, was in den sunnitischen "Sardinenbüchsen"-Gegenden (Gaza, Bangladesch) nach einigen Generationen passieren wird, wenn die Bevölkerung über längere Zeit bereits am Limit ist, und es für die Jungmänner kaum noch Optionen zum Kämpfen und Auswandern gibt. Nach einigen Generationen dürfte das System "Islam" dann innerlich hohl werden und könnte durch eine andere Ideologie ersetzt werden.

Den Islam zu besiegen, ohne das Völkerrecht zu brechen, dürfte wohl nur gelingen, indem man Auswanderung und Angriffe aus sunnitischen Ländern so lange verhindert bzw. zurückschlägt, bis es in den sunnitischen Kernländern zu einer Art ideologischer Implosion kommt. Wobei man sich das wohl nicht so vorstellen darf, dass dann der Sultan in einen Haufen brennender Korane geworfen wird, sondern eher als geräuschlosen Übergang zu etwas Neuem.


Gruß,

Ötzi


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