Da kann man nur noch Hände über dem Kopf zusammenschlagen!
... wenn du eine Gastgesellschaft hast, die überhaupt ZEIT findet, sich um die Integration von Immigranten zu kümmern. Also Mensch-zu-Mensch-Kommunikation, die Leutchen einladen, ihnen beim Erlernen der Sprache helfen, sie über die Kultur hier aufklären usw. Das ist in der westlichen Hochlohn-Gesellschaft fast nicht denkbar, denn hier muss einer von früh bis spät im gestreckten Schweinsgalopp tätig sein, um das Notwendigste für seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Und wenn einer ZEIT hätte, weil er zb. Rentner oder Sozialempfänger ist, so ist ein solcher Inländer zumeist dermaßen desillusioniert und deprimiert, dass er zu solchen "Einladungen" an Immigranten gar nicht fähig wäre.
Warum nicht auch noch Popo abwischen und Töpfchen hinterhertragen? Dich hat man aber so richtig eingenordet und dressiert. Daß Integration eine Aktivleistung der sich Integrierenden ist, kommt dir nicht mal mehr in den Sinn.
Grüße
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