Integration gibt es wenn überhaupt nur im jugendlichen Alter ....
Es kann kein Iraker Deutscher werden, wenn er dort unten seine Sozialisation erhalten hat. Höchstens die Kinder hätten -wenn das weitere Umfeld eher deutsch wäre - diese Chance.
.... bis max. 15 Jahre und dann nur unter optimalen Voraussetzungen. Ich kann hier aus Erfahrung sprechen. Unser Sohn wurde in D eingeschult, beendete dort die 1. Klasse nicht, weil er zusammen mit der Frau nach TH wechselte und dort wieder mit dem 1. Schuljahr begann. In der 3. Klasse kam ebenfalls ein deutsch sprechendes Mädchen dazu - aus Berlin, die hatte dort die 4. Klasse beendet. Nach 2 Jahren hat sie TH wieder den Rücken gekehrt und ist zurück nach D. Sie scheiterte an den äusseren Formanforderungen - wie Schuluniform, der Fahnenappell am Morgen und der interne Umgang unter den Thais selber. Es waren keine sprachlichen Probleme oder andere Dinge, es war ihre schon abgeschlossene Sozialisation.
Ich bin dem als klar erkennbarem Ausländer nicht unterworfen, solange ich nicht grundsätzliche Regeln mit Füssen trete. Ganz unabhängig davon, wie gut meine Sprachkenntnisse auch sein mögen, ist mir aber, weil ich anders sozialisiert bin, verwehrt z.B einen thail. Pass zu erhalten. Nur in absoluten Ausnahmen ist so etwas möglich. Das Thema Integration von Ausländern gibt es schlicht in TH nicht - das geht aus Sicht der Thais gar nicht, aus oben ausgeführten Gründen.
So Menschen wie meinen Sohn gibt es nicht viele in TH, der einerseits die ersten knapp 7 Jahre in D gelebt hat, mit Kindergarten usw. und dann aber die komplett entscheidene Grundschulphase in TH durchlaufen hat - an seiner Thaisness gibt es hier überhaupt keine Zweifel.
Hingegen, ich kenne viele aus dem Ausland, die sich bestens den Regeln hier unterordnen, versuchen niemanden zur Last zu fallen, fleißig arbeiten, lernen und die "Gnade" erkannt haben, hier sein zu dürfen. Aber genau jene haben oft die meisten Probleme mit ARbeitsgenehmigungen, Förderung usw.
Auch das kenne ich aus eigener Erfahrung. Das hatte auch meine Frau erlebt in D, weil sie mit einem Deutschen verheiratet war, gab es diverse Hürden, welche z.B Afrikaner oder Muslimen nicht überwinden mussten. Sie hatte das selbst erlebt z.B auf der Sprachschule in D .... konnte das aber nicht einordnen. Für viele Dinge musste ich privat bezahlen und die anderen konnten das alles kostenfrei erhalten. Dazu kam dann noch, dass die sehr oft gar nichts lernen wollten. Es gibt auch unter denen Ausnahmen .... aber es sind eben Ausnahmen. Diese Ausnahmen bekommen danach selber Probleme..... mit ihren Landsleuten.
Der Begriff -Integration- in Deutschland steht für allerfeinstes Neusprech. In Wirklichkeit wird dort ein UN Programm durchgezogen, dass der Steuerzahler finanzieren muss.
Gruss
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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!