Brauchen wir ein schlechteres System, oder ist das schon schlecht genug

solstitium, Montag, 24.05.2021, 09:11 (vor 1696 Tagen)2757 Views

Es sind nie die Systeme die schlecht sind, es sind stets die Menschen.
Dabei ist es gänzlich belanglos, welchen Namen das System hat.
Das fängt bereits bei der Mosaischen Gesetzgebung an, die für sich keinesfalls böse oder schlecht ist.
Es ist stets die Auslegung.
Bei Infektionsschutzgesetz verhält es sich genauso.
Nehmen wir die DDR.
Von oben herab, Mielke „Ich liebe doch alle Menschen“ meinte er womöglich sogar glaubhaft.
Die Umsetzung in den untersten Hierarchien brachte die Menschen jedoch dazu, das Land zu verlassen.
Weil all diese Menschen hatten mit den Systemlingen in den untersten Ebenen zu tun, und niemals, mit der Obrigkeit.
Es sind die untersten Hierarchien, die die Gutmütigkeit einer Idee willkürlich mittels ihrer Engstirnigkeit so umsetzen, dass es zur Farce wird.
Kontrolletties bei Maskenpflicht.
Hier werden die schlichtesten Charaktere und simpelsten Gemüter, die in der Schule stets in den hintersten Reihen zu finden waren für diese Kontrollen eingesetzt.
Nicht die intelligenten gut ausgebildeten mit tiefgreifenden Verständnis über alles und Jeden Menschen etwa.
Und das zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte.

Mit der dummheit dieser einfachsten Charaktere wird das Wesen des Systems erklärt.

Nein das System war so gutmütig, dass es die Dummheit im Verhalten dieser Charaktere nicht eingepreist hat – es lag jenseits der Vorstellungskraft der Erschaffer, dass Jemand Ideen, die dem Schutz der Bevölkerung von Grund auf dienten, so verklären könnten, dass das Gegenteil dabei herauskommt.

Das gilt für das heute, das gilt für das davor, und das gilt für das vor dem davor!

Es ist völlig belanglos, in welchem System ein Kurt Georg Kiesinger oder ein Filbinger in Entscheidungspositionen kommen.
Es ist niemals das System, es sind immer die Menschen, die eine Farce daraus machen und gemacht haben.
So wenig, wie Kiesinger ein Nazi war, so wenig war ein ein Demokrat.
Er war nie Teil des Systems und konnte es weder 1936 noch 1968 repräsentieren.
Er war immer Privatperson, die egal in welchem System immer daneben liegt.

Und so haben wir heute genaus dieselben Leute, die in der Gegenwart so daneben liegen, wie sie es als DDR Bürger, hätten sie damals so gelebt, daneben gelegen wären oder eben innerhalb des Nationalsozialistischen Deutschlands jene gewesen wären, die es in Ihrem Wirkungsbereich zur farce gemacht hätten.

Es ist das Unvermögen der Menschen per se, mit etwas grundsätzlich gutem und der Idee nach wohlwollend durchdachtem umzugehen.

Es ist die Tatsache, dass 80% der Bevölkerung zuweilen im Prozess der Evolution noch nicht so weit sind, wie die vorausgegangenen 20%, die sich die Systeme seit Moses, die dem friedliebenden Zusammenleben von Menschen dienen sollten erdachten.

Auch die Mosaische Gesetzgebung, die an sich dem Schutz der Bevölkerung dienen sollte dreht sich wie das IFSG konkret § 28b durch die Anwender ins katastrophale Gegenteil um.


So wie wir den faustischen Zirkelschluss haben, dass ein Mephistopheles schier stets zugegen sein muss, um durch sein teufliches Wirken bei den Menschen das Gegenteil zu erwirken – so muss ein Staat aufgebaut sein, um das Gute bei den Mensche zu bewirken.

Im kleinen haben das viele innerhalb der Familie längst herausgefunden.
Dort sind die Kinder von einer erfolgreichen Karriere eher betroffen, die sich als Geschwister gegen die Obrigkeit (z.B. Vater) zusammenrotten.

Sie empfinden es als Kind stets zermürbend, dass von ihnen Dinge abverlangt werden, die sich eher als Qual denn als Wohlwollen anfühlen.

So müssen sie zeitig aufstehen, sich waschen, zur Schule, putzen, aufräumen usf..
Das machen sie eine Zeit lang tatsächlich gerne aber ab einem Punkt wird es manchen entweder lästig oder aber lernen sie, dass Arbeit im Zusammenhang mit „Betrafung“ auferlegt wird, wodurch diese an sich schöne Tätigkeit eine negative Konnotation bekommt.

Dabei reich es, wenne sich die Kinder untereinander diese Umstände erzählen.
Derjeinige, der bis dahin gerne gearbeitet hat, hört ab diesem Zeitpunkt auf.

Eltern, die diese Aufgaben den Kindern nicht abgefordert haben, bekommen faule dicke flegmatische Kinder die weniger erfolgreich im Leben werden oder grundsätzlich versagen. Hier verscuhten die Eltern auch „gut“ zu sein, was sich aber ins Gegenteil verklärte. Kinder Aufgaben zu erlassen ist nicht gut – hinsichtlich der Zielsetzung erfolgreiche Menschen auszubilden

Oder nehmen wir full metal jacket, die Szene der Ausbildung.

Auch hier ist das Ziel der Ausbildung, und damit die herrschende Gesetzmäßigkeit, von den werdenden Soldaten das letzte abzuverlangen.

Dreck Härte Entbehrung Disziplin Anstrengung.
Der Ausbilder, also die personifizierte gefühlt „ungerechte“ Gesetzgebung (was sie nicht ist) wird zum Hassobjekt.

Es ist gefühlt kein Ponyhof, sondern vom Erholungswert das Gegenteil.
Nur mit Ponyhofausgebildeten wird der Krieg verloren oder das Leben scheitert, während die bei den marines Ausgebildeten für den Zweck gestählt sind, im Leben und im Kampf zu bestehen.

Ohne diese Ausbildung gäbe es das nicht.

Ob in Familie oder bei den Marines, die Missgunst ja zuweilen sogar Hass was aber eher Respekt ist, gegen die Obrigkeit, schweißt die Menschen unten gemeinsam zusammen, weckt das Gute in den Menschen.

(die AFD wuchs vor Allem durch den Hass auf Merkel, und nichts Anderem)

Sie helfen einander stehen zueinander.
Sie leben, dass Mephistopheles gefühlt über sie herrscht, und schaffen damit das Gute in Reaktion auf das mephistophische Wirken.

Selbst Corona weckte in Reaktion darauf Leute, die bis dato uns sonst bis zum Ende des Lebens in der Deckung verblieben wären.

Die Corona - Maßnahmen sind durch und durch von mephistophischem Charakter – und forcieren das Gute in den Menschen – leider auch auf der anderen Seite ein irriges Gutes, per Impfung an sich selbst, die Welt etwa retten zu wollen.

Aber der Grundgedanke hier zeigt, dass ein teuflischer Staat, wenn der denn teuflisch auf alle und jeden wirkt, in Reaktion darauf die Menschen niemals untereinander in Willkür das erleben lässt – was Vorgenannte innerhalb „guter Systeme“ aufgrund ihrer Auslegung für die Untergebenen als Schlimm hat empfinden lassen.

Die Suizide heute kommen nicht von dem Gesetz, sie kommen von der Auslegung der Kontrollierenden, weil diese noch nicht zu den betroffenen leidenden zählen.

„Es muss erst schlimmer werden, damit des Besser wird!)

Quintessenz

Wir brauchen kein besseres Gesellschaftssystem, wir brauchen ein viel schlechteres!

Denn egal wie das System heißt, die Arschlöcher verstehen es, egal in welchem „guten“ System, stets wieder dieselbe Position (Kahane) zu erhaschen, und dem Wesen nach identisch (Kiesinger, Bevölkerungsschutzgesetz, worauf die Studentenproteste Rudi Dutschke, Benno Ohnesorg…..und RAF entstanden) zu wirken.

Erst in einem wirklich schlechten System, wo Vorgenannte auf die Stufe der Menschen, weil sie genauso darunter leiden (Ausbildung bei „full metal jacket“) zurückgestuft werden, sind jene, die alles Gute durch ihr Wirken zur Farce werden lassen dsbzgl. aufgabenlos.


Erfolgreiche Kinder, bekommt man nicht, indem man sie in Watte packt, sondern indem man ihnen Entbehrungen Härte ja selbst Opferbereitschaft abverlangt!

Erfolgreiche Menschen in ihrem Tun, anhand ihrer grundsätzlichen Möglichkeiten, egal wo auf der Welt - dem entsprechend.


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