RKI fabuliert von "Sterbefallzahlen" :)

paranoia, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Sonntag, 16.05.2021, 19:17 (vor 1906 Tagen) @ Rotti2963 Views
bearbeitet von paranoia, Sonntag, 16.05.2021, 19:28

Hallo Rotti,

"Sterbefallzahlen" sind eine Größe, die genauso wenig normiert ist wie die "Fallzahlen" (zur Zeit aus der Mode gekommen) oder die "Inzidenz" (irreführend normierte Größe).

Nur obskure Personen und Institutionen wie das RKI oder Forist DT benutzen so einen Müll.

Die Sterbefallzahlen hängen von der Größe des Kollektivs und der Verteilung seiner Mitglieder auf das Lebensalter ab. Sterblichkeit ist aber eine normierte Größe, die in der Sterblichkeitstafel z.B. als Einjahres-Überlebenswahrscheinlichkeit dargestellt wird.

Bei Betrachtung eines Jahreszeitraums zum Vorjahr würde folgendes gelten:

Wir multiplizieren die Anzahl der Deutschlandbewohner in jeder Altersklasse mit (1 minus Überlebenswahrscheinlichkeit), das sind die zu erwartenden Sterbenden.
Wir summieren die Anzahl der "Soll"-Sterbenden über alles Altersklassen auf.
Diese Todesfallsumme vergleichen wir mit der Ist-Zahl an Gestorbenen.

Eine alternde Bevölkerung mit einer Altersstruktur, die aussieht wie eine auf dem Kopf stehende Zwiebel, erlebt zwangsläufig steigende "Sterbefallzahlen" auch ohne Corona-Spökes.

Gruß
paranoia

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.


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