Meph und sein Fatalismus

Odysseus, Montag, 22.02.2021, 17:01 (vor 2 Tagen) @ Mephistopheles341 Views
bearbeitet von Odysseus, Montag, 22.02.2021, 17:13

Da ist er mal wieder, hätte ja auch sonst etwas gefehlt.[[zwinker]]

Propaganda sind alle Berichte vom eindachen Leben. Die sind Θάνατος, der Todestrieb. Vom Todestrieb gesteuert - ein Trieb ist etwas, was einem nicht bewusst ist, jedoch dein Verhalten bestimmt - sind auch alle Träume vom einfachen Leben. Einfaches Leben ist nur eine Übersetzung für Sterbenwollen.

Zunächst ist die Beurteilung, was einfaches Leben ist, höchst individuell.
Für manchen (jungen) 24/7 Nutzer von Elektrogeräten für jeden Zweck ist es schon unangenehm einfach, wenn er im Urlaub mal eine Dose mit einem mechanischen Dosenöffner aus den 70-igern öffnen muss - und er kein Anleitungsvideo auf Youtube mangels Netz schauen kann. Überlebensängste sind, je nach mangelndem Talent., dann nicht mehr fern.:-P

So jemand wird also keinen Wunsch nach einfachem Leben verspüren.
Er bleibt und stirbt dort, wo er lebt. Besonders schnell, wenn bei Störungen allgemeines Wissen zum Überleben, nur eine sehr kleine Datei auf der Festplatte ist.
Da kommt der Gedanke, weg zu gehen, gar nicht auf.

Von Todestrieb zu reden, halte ich für nicht plausibel, das Gegenteil ist weitaus passender. Dazu sind die vielen Nuancen hin zu einfachem Leben viel zu zahlreich und sehr individuell zu beurteilen. Letztlich werden Standards aufgegeben, weil die neue Lebenssituation dort, als insgesamt zukünftig im Vergleich, lebenswerter einstuft wird. Wissen und wissen wo man Wissen her bekommt, plus zwei rechte Hände, sind dabei sicher ungemein hilfreich.
Die Länder, die z.B.nach Deagel stabil bleiben, haben fast alle ihren Charme.

Ich werde mich jedenfalls grob in Richtung des einfacheren Lebens bewegen, wenn es hier unerträglich wird.


Wenn es hier in Europa unerträglich wird, dann werden diejenigen eine Chance haben, die selber einen Wafer herstellen können, die selber Stahl herstellen können und sich daraus eine Waffe bauen können.

Vll. sollte man sich kundig machen, was man mit einem Plasmaschweißgerät alles anfangen kann. Stahl wird jedenfalls, wenn es in Europa unerträglich wird, genügend zur Verfügung stehen. Außerdem sollte man aus Stahl eine Waffe fertigen können. Wurde hier im Forum nicht einmal von einer oder mehreren Philippinischen Firmen berichtet, die sich auf die Schußwaffenherstellung spezialisiert haben? Außerdem sind Kenntnisse in Chemie sehr wichtig.
Konnte man in Deutschland alles einmal vor Beginn der allumfassenden Verblödung.


Ziel sollte sein, vor der harten Phase eines solchen Endzeitszenarios dort zu sein, wo man dann mit guter Wahrscheinlichkeit brauchbar durch die Zeit kommt. Diesen Zeitraum davor gibt es immer, die Kunst ist es, ihn zu erkennen und zu nutzen. Kampfhandlungen sind nicht erst das Unerträgliche. Weit davor wird überbordende Apathie und tumber Gehorsam den Weggang leicht machen.
Vor Ort in der Krise werden sich immer Gruppen finden, die sich ergänzen und gemeinsam handeln. Für alle, die aus dann gefragten Bereichen was drauf haben und sich einbringen können, mache ich mir wenig Sorgen.
Im übrigen zeigst du kein Plasmaschweißgerät, sondern einen Plasmaschneidbrenner.
Der macht genau das Gegenteil von Schweißen. In der Tat erst kürzlich erworben, allerdings von der Firma Stahlwerk. Sehr feine Sache.

Bildende Entspannung ist ok, aber nur dann, wenn sie tatsächlich bildet. S.o. Die Meisten vergesssen jedoch bei der Entspannung die Bildung und sind hinterher so klug als wie zuvor.

Es hängt eher davon ab, ob Fähigkeiten vorhanden sind, das Gesehene und Gehörte abzuspeichern, zu apdaptieren und bei Bedarf auch als Transferwissen ein- bzw. umsetzen zu können.


Gruß Odysseus


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