Mutationen
Hallo Chris11!
In der sehr guten Wochenzeitung "Demokratischer Widerstand", Ausgabe Nummer 35, Seite 9 habe ich gelesen, dass bereits im vergangen Jahr - während der Sequenzierung von 1.000 österreichischen Proben - immer mehr Mutationen gefunden wurden. Nach meinem Laienverständnis ist das nur verständlich. Das Virus mutiert schließlich mit jeder Übertragung. Feststellbar ist dies aber nur ab einer gewissen "Mutationsstufe", d.h., wenn es genügend Unterschiede zum bereits bekannten Virus gibt. Punkt 1. Punkt 2 in diesem Beitrag ist, dass das Virus durchaus nicht völlig bekannt ist, sondern gewisse "Leerstellen" aufgefüllt werden müssen (wie ein Puzzle), damit das Bild ein Ganzes ergibt.
Hinzu kommt noch die Tatsache, dass es eigentlich zum Allgemeinwissen gehört (oder gehören sollte), dass zum Beispiel Influenzaviren ständig (jedes Jahr) mutieren.* Und es deshalb auch jedes Jahr eine neue Grippeschutzimpfung geben muss.
Ich stelle mir nun die Frage, warum es so erstaunlich sein sollte, dass es bei Corona-Viren anders sein sollte. Bekanntermaßen verhält es sich mit diesen ja nicht anders.
Meiner bescheidenen Meinung nach kann kein Fachmann so tun, als ob das nun eine Überraschung wäre, wenn der neu entwickelte Impfstoff im Jahre 2022 nicht mehr wirksam wäre. Denn das ist sogar für mich als Laie absehbar.
Mit Gruß vom
Rybezahl.
* Ein Kollege meinte neulich: Ach, ich dachte das wäre zur Auffrischung! Er meinte, die Impfwirkung lasse nach, was ja auch durchaus sein kann (wenn man nur noch sehr begrenzt lebt und das Immunsystem nicht gefordert wird), aber in der Tat mutiert die Grippe und deshalb wirkt die Impfung nicht mehr. Die Impfung muss mit der Grippe mitmutieren und die Grippe mutiert mit dem Wirt! Seither weiß ich, dass es sich dabei nicht um Allgemeinwissen handelt. Fragt einfach mal selbst in eurem Umfeld nach.