optimistisch oder realistisch -das ist hier die Frage

Diogenes Lampe, Montag, 11.01.2021, 21:13 (vor 13 Tagen) @ Diego21758 Views
bearbeitet von Diogenes Lampe, Montag, 11.01.2021, 21:58

Hallo Diogenes

Hallo Diego2 und Danke für Ihre Einwände!


ich danke für die interessanten Einschätzungen, aber diesmal erscheint mir das doch ein wenig zu optimistisch.

Naja, ich wollte da gar nicht optimistisch argumentieren, sondern versuche mich da eher aufgrund meines Datenbestandes im Kopf am Realismus, auch wenn ich mit Selbigen natürlich voll oder aber auch vielleicht doch nur im Detail daneben liegen könnte.


Die USA sind keine Demokratie. Gemäss US Verfassung bestimmen die Gouverneure der Bundesstaaten die Wahlmänner, die Gouverneure richten sich nach den Wahlergebnissen, sind daran aber verfassungsgemäss nicht gebunden. Deshalb sind die obersten Richter auch nicht eingeschritten. Daher sind die Wähler auch nicht betrogen worden, weil ihre Stimmen irrelevant sind und nur dann "genehmigt" werden, wenn das Ergebnis passt.

Ich widerspreche Ihrer Einschätzung der amerikanischen Demokratur natürlich keineswegs. Aber Ihre Logik ist mir doch an dieser Stelle nicht plausibel, wenn ich hier von den realen formaljuristischen Gegebenheiten ausgehe. Wenn den Wählern eine demokratische Wahl versprochen wird, sind Sie natürlich die Betrogenen, wenn dann so ein gigantischer Wahlbetrug stattfindet. Finden Sie nicht? Offiziell - und nur darum geht es - sind ihre Stimmen natürlich relevant.

Es ging auch nicht in erster Linie darum, dass die Richter in den Wahlprozess eingreifen. Sie sollten sich aber wenigstens die Klagen des Bundesstaates Texas anhören aber schon das haben sie unter einer sichtlich fadenscheinigen Begründung verweigert. Und die Wahlmänner sollten mit Pence einen 10-tägigen Untersuchungsausschuss zuwege bringen, der ebenfalls im Bereich der legalen rechtlichen Möglichkeiten lag.


Trump hat während seiner Amtszeit den Deep State (globale US Eliten - für mich nicht Landeselite) nicht entmachten können.

Wenn das zutrifft, sind Ihre Informationen wesentlich besser, als meine. Im Übrigen wäre für mich der Begriff "globale US-Elite" natürlich genauso stimmig. Ich verwende den Begriff "US-Landeselite" und "Globaler Prediktor" lediglich in Anlehnung an den russischen Analytiker Piakin, den viele Forumteilnehmer kennen und dessen Berichte viele hier regelmäßig lesen, wie mir scheint. Das lohnt sich auch wirklich und ich kann Ihnen Piakin auch nur empfehlen.

Daher hat er (obwohl er mehr "legale" Stimmen bekommen hat), die Wahl verloren.
Vllt. bekommen wir jetzt den Great Reset und TTIP und Krieg gegen Russland.

Und Armageddhon und den Weltuntergang. Nein, da bin ich wirklich optimistisch, weil realistisch, was Ihre Befürchtungen betrifft. All das, was Sie da aufzählen, würde erfordern, dass West-ROM noch über die nötigen Ressourcen verfügt, um diese Pläne des WEF durchzuziehen und sie den Völkern aufzuzwingen. Aber das tun sie längst nicht mehr.


Der Kampf zwischen den globalen US Eliten und den nationalen US Eliten ist aber sicher nicht zu Ende. (Da stimme ich zu).
Nach Gorbatschow kam Jelzin und dann Putin.
Nach Trump kommen Biden/ Harrris und dann vielleicht wieder der nächste der nationalen Elite.
Drei Schritte vor und einen zurück...

Mal sehen, wer nach Trump 2024 kommt. Biden/Harris könnten vielleicht für ganz kurz zu den Chefs der Pleitefirma "US-Corporation" gemacht werden, aber dann hätten sie in Trump als Chef der Republik der Vereinigten Staaten von Amerika einen Gegenpräsidenten mit eigener Nationalbank, denke ich. Mal sehen. Könnte auch alles ganz anders laufen.


Putin und Xi haben Biden gratuliert. Ab dann war klar, dass Trump jetzt erledigt ist.
Das ist meine bescheidene persönliche Meinung.

...die ich achte und ehre, aber eben in dieser Sache nicht teilen kann. Selbst auf die Gefahr hin, mich zu irren.

herzlichen Gruss zurück!
DL


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