Corona: Nein, die Virenfamilie ist nicht ansteckender geworden

paranoia, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Freitag, 25.12.2020, 14:08 (vor 1850 Tagen) @ Vatapitta3185 Views
bearbeitet von paranoia, Freitag, 25.12.2020, 14:19

Hallo Vatapitta,

ich unterstelle, dass nur bei Selektionsdruck Viren ansteckender werden, bei gleichzeitiger Reduzierung der Gefährlichkeit.

Selektionsdruck entsteht, wenn das Virus seinen Wirt in kurzer Zeit tötet. Nur die schwächeren Varianten diese Virus können überleben, denn nur sie können ihr Erbgut weitertragen.

Bei "Corona" scheint es keinen Selektionsdruck zu geben.

Ein Arbeitskollege von mir, ca 50 Jahre alt, hat zwei bis drei Tage in der geschlossenen Atmosphäre eines Kellerraums 8 Stunden mit einem anderen Kollegen aus dem Ischgl-Cluster, ca 55 Jahre alt, verbracht - keine Ansteckung! Der Ischgl-Verseuchte war nach eigener Aussage keinen einzigen Tag arbeitsunfähig. Er fühle sich halt nur ein bisschen schlapp.

Medizin ist keine exakte Wissenschaft.

Alleine das Gleichsetzen von Begriffen wie "testpositiv", "infiziert" und "erkrankt" führt zur kompletten Verwirrung.
Der Status "testpositiv" ohne wirkliche Krankheitssymptome weckt Zweifel an der Erkrankung überhaupt.

Meine These ist:

Niemand ist gesund. Er ist lediglich noch nicht ausgiebig getest worden!

Alle momentanen Horrormeldungen dienen nur dazu, die Impfbereitschaft zu steigern.
Dazu gehören auch die dummdreisten Aufrufe eines (Presse-)DT-Foristen: "Die Impfungen werden wirken!" (Wie denn?!).

Prof. Raoult hat in Marseille schon circa 10 Varianten des Virus kartiert. Der Ansteckungsgrad wurde von ihm nicht untersucht - (wie will man denn kurzfristig Ansteckungsgeschwindigkeiten messen?).

Deine Frage übrigens kannst Du mit Hilfe einer Verteilungsanalyse von übereinandergelegten Zeitreihenstücken des Euromomos beantworten - Übersterblichkeit als Maß für saisonale Häufung.
Du ordnest dafür alle Übersterblichkeiten jahresunabhängig den Kategorien Tag, Woche, oder auch Monat zu, je nachdem welcher Datenumfang vorliegt. Je mehr Daten, desto granularer die "Töpfchen".

Wenn die auf diese Art kumulierte Übersterblichkeit wenig volatil, quasi stationär ist, dann ist Deine These widerlegt.

Wenn Du Recht hast, müsstest Du einen "Übersterblichkeitsbuckel" Ende Januar finden.

Gruß
paranoia

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.


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